Dieser Kommentar reflektiert über die Jugendstudie „Aufwachsen in Stuttgart“ und wie junge Menschen den öffentlichen Raum der Stadt nutzen und gestalten. Mit Bezug auf Michel de Certeaus Konzepte wird der Kontrast zwischen der geplanten städtischen Ordnung und den täglichen, taktischen Bewegungen ihrer Bewohner:innen beleuchtet. Im Mittelpunkt steht das Konzept des Making a Home, das die Komplexität der Aneignung des öffentlichen Raums durch Jugendliche zeigt. Drei Schlüsselbegriffe – Stimme, Vergemeinschaftung und Aktivität – prägen dabei ihre Erfahrungen. Die Studie betont zudem die Bedeutung partizipativer Prozesse, um die Identifikation junger Menschen mit der Stadt zu fördern und ihr Zugehörigkeitsgefühl zu stärken.

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Die geplante städtische Ordnung und die Aneignung des öffentlichen Raums – ein Kommentar zur Jugendstudie „Aufwachsen in Stuttgart“

  • Björn Andersson

摘要

Dieser Kommentar reflektiert über die Jugendstudie „Aufwachsen in Stuttgart“ und wie junge Menschen den öffentlichen Raum der Stadt nutzen und gestalten. Mit Bezug auf Michel de Certeaus Konzepte wird der Kontrast zwischen der geplanten städtischen Ordnung und den täglichen, taktischen Bewegungen ihrer Bewohner:innen beleuchtet. Im Mittelpunkt steht das Konzept des Making a Home, das die Komplexität der Aneignung des öffentlichen Raums durch Jugendliche zeigt. Drei Schlüsselbegriffe – Stimme, Vergemeinschaftung und Aktivität – prägen dabei ihre Erfahrungen. Die Studie betont zudem die Bedeutung partizipativer Prozesse, um die Identifikation junger Menschen mit der Stadt zu fördern und ihr Zugehörigkeitsgefühl zu stärken.