Die Jugendstudie „Aufwachsen in Stuttgart“ bietet wichtige Erkenntnisse für die Gleichstellungsarbeit und verdeutlicht die Vielfalt der Lebenswelten junger Menschen in Stuttgart. Diese Studie zeigt auf, wie städtische Jugendpolitik auf bestehende Kooperationen aufbauen kann und welche Bedeutung genderspezifische Aspekte für die Nutzung öffentlicher Räume haben. Die geschlechtsspezifischen Nutzungsmuster von Mädchen* und Jungen* werden im Kontext von Freizeitaktivitäten und Sicherheitsbedürfnissen besonders hervorgehoben. Ausdrücklich in den Blick zu nehmen in der städtischen Jugendpolitik sind die Herausforderungen queerer Jugendlicher, die oft Ausgrenzungserfahrungen machen und spezifische Schutzräume benötigen. Der Text betont die Notwendigkeit einer gendersensiblen, intersektionalen Stadtplanung, die die diversen Bedürfnisse junger Menschen berücksichtigt und dabei auch stereotypen Zuschreibungen entgegenwirkt. Abschließend wird gefordert, dass künftige Planungen verstärkt auf umfassende Sozialraumanalysen und beteiligungsorientierte Leitlinien setzen, um eine jugendgerechte und vielfältige Stadtgestaltung zu fördern.

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Jugendgerechte Stadtentwicklung und Gleichstellung – eine Reflexion

  • Franziska Haase-Flaig,
  • Beatrice Olgun-Lichtenberg,
  • Lara Rösler

摘要

Die Jugendstudie „Aufwachsen in Stuttgart“ bietet wichtige Erkenntnisse für die Gleichstellungsarbeit und verdeutlicht die Vielfalt der Lebenswelten junger Menschen in Stuttgart. Diese Studie zeigt auf, wie städtische Jugendpolitik auf bestehende Kooperationen aufbauen kann und welche Bedeutung genderspezifische Aspekte für die Nutzung öffentlicher Räume haben. Die geschlechtsspezifischen Nutzungsmuster von Mädchen* und Jungen* werden im Kontext von Freizeitaktivitäten und Sicherheitsbedürfnissen besonders hervorgehoben. Ausdrücklich in den Blick zu nehmen in der städtischen Jugendpolitik sind die Herausforderungen queerer Jugendlicher, die oft Ausgrenzungserfahrungen machen und spezifische Schutzräume benötigen. Der Text betont die Notwendigkeit einer gendersensiblen, intersektionalen Stadtplanung, die die diversen Bedürfnisse junger Menschen berücksichtigt und dabei auch stereotypen Zuschreibungen entgegenwirkt. Abschließend wird gefordert, dass künftige Planungen verstärkt auf umfassende Sozialraumanalysen und beteiligungsorientierte Leitlinien setzen, um eine jugendgerechte und vielfältige Stadtgestaltung zu fördern.