Making a Home, aber wie und mit wem?
摘要
Die Heuristik des Making a Home bietet Zugänge zur Frage danach, wie junge Menschen sich öffentliche Räume in der Stuttgarter Innenstadt aneignen und Eigenes in urbanen Kontexten formen. Die Analyse von Praktiken, Vergemeinschaftungsformen und Orten zeigt, wie eng diese Dimensionen miteinander verflochten sind und wie soziale sowie normative Strukturen dabei mit dem Handeln junger Menschen verwoben sind. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der differenzierten Bedeutung des Begriffs „Home“, der für unterschiedliche Gruppen – wie am Beispiel der beforschten wohnungslosen Jugendlichen diskutiert – variieren kann. Zudem wird die Rolle von Gemeinschaftsbildung und die damit verbundenen Herausforderungen von Zugehörigkeit in urbanen Räumen untersucht – einschließlich der Wechselwirkungen zwischen verschiedenen sozialen Akteur:innen. Die Ergebnisse eröffnen wichtige Einblicke in die Komplexität jugendkultureller Praktiken und deren Implikationen für die Gestaltung öffentlicher Räume.