Wir leben in turbulenten Zeiten, sowohl im Allgemeinen (Klimakrise, geopolitische Verwerfungen, Marktschwäche usw.) als auch im Speziellen in der Automobilindustrie und ihrem TransformationsprozessTransformationsprozess. Das Supply Chain Management ist hier besonders gefordert, die verschiedenen Netzwerkpartner wie Kunden, Werke, Lieferanten effizient zu steuern und auf die Verwerfungen schnell zu reagieren, um lieferfähig zu bleiben. Dabei ist das Konzept der ResilienzResilienz ein wichtiger Baustein, um auf dies zu reagieren. Resilienz bedeutet dabei auf unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren und dabei ohne Unterbrechung lieferfähig zu bleiben – also die gewohnte Leistungsfähigkeit beizubehalten (Biedermann, S. 49). Wichtig dabei ist es, geeignete Lösungen einzuführen und weiterzuentwickeln, die dem Resilienzkonzept Rechnung tragen. Für uns sind das im Wesentlichen ein E2E S&OP Prozess, Transparenz entlang der gesamten Supply Chain, Lokalisierung und Global Balancing, Organisation und weiteres mehr. Diese Konzepte in der Breite auszurollen, möglichst viele Netzwerkpartner zu integrieren und das Ganze effizient zu managen, ist die Herausforderung unserer Zeit und unser Anspruch. Darüber hinaus sollen die Konzepte aber auch dazu dienen, die Supply Chains nachhaltig zu gestalten. Dabei setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass Resilienz und Nachhaltigkeit keine Gegensätze sein müssen, sondern sich bereichern können.

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Gestaltung der globalen Supply Chain für mehr Resilienz und Nachhaltigkeit

  • Matthias Haberstroh

摘要

Wir leben in turbulenten Zeiten, sowohl im Allgemeinen (Klimakrise, geopolitische Verwerfungen, Marktschwäche usw.) als auch im Speziellen in der Automobilindustrie und ihrem TransformationsprozessTransformationsprozess. Das Supply Chain Management ist hier besonders gefordert, die verschiedenen Netzwerkpartner wie Kunden, Werke, Lieferanten effizient zu steuern und auf die Verwerfungen schnell zu reagieren, um lieferfähig zu bleiben. Dabei ist das Konzept der ResilienzResilienz ein wichtiger Baustein, um auf dies zu reagieren. Resilienz bedeutet dabei auf unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren und dabei ohne Unterbrechung lieferfähig zu bleiben – also die gewohnte Leistungsfähigkeit beizubehalten (Biedermann, S. 49). Wichtig dabei ist es, geeignete Lösungen einzuführen und weiterzuentwickeln, die dem Resilienzkonzept Rechnung tragen. Für uns sind das im Wesentlichen ein E2E S&OP Prozess, Transparenz entlang der gesamten Supply Chain, Lokalisierung und Global Balancing, Organisation und weiteres mehr. Diese Konzepte in der Breite auszurollen, möglichst viele Netzwerkpartner zu integrieren und das Ganze effizient zu managen, ist die Herausforderung unserer Zeit und unser Anspruch. Darüber hinaus sollen die Konzepte aber auch dazu dienen, die Supply Chains nachhaltig zu gestalten. Dabei setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass Resilienz und Nachhaltigkeit keine Gegensätze sein müssen, sondern sich bereichern können.