Kapitel 2 behandelt die theoretischen Grundlagen familiärer Resilienz. Ausgangspunkt ist das Verständnis von Familie als kommunikativem System, das durch wechselseitige Beziehungen und gemeinsame Bedeutungszuschreibungen geprägt ist. Familiäre Resilienz wird dabei als dynamischer Prozess begriffen, in dem sich Familien an Belastungen und Krisen anpassen und daran wachsen können. Familiäres Coping ist ein zentraler Bestandteil dieses Prozesses. Schutz- und Risikofaktoren wirken dabei auf individueller, familiärer und struktureller Ebene. Besonderes Augenmerk gilt sowohl kommunikationsbezogenen als auch sozialstrukturellen Resilienzfaktoren. Familiäre Resilienz ist kein stabiler Zustand, sondern ein langfristiger, entwicklungsorientierter Lernprozess zur erfolgreichen Bewältigung von widrigen Umständen oder Krisen.

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Theoretische Grundlagen der familiären Resilienz

  • Miriam Jaspersen

摘要

Kapitel 2 behandelt die theoretischen Grundlagen familiärer Resilienz. Ausgangspunkt ist das Verständnis von Familie als kommunikativem System, das durch wechselseitige Beziehungen und gemeinsame Bedeutungszuschreibungen geprägt ist. Familiäre Resilienz wird dabei als dynamischer Prozess begriffen, in dem sich Familien an Belastungen und Krisen anpassen und daran wachsen können. Familiäres Coping ist ein zentraler Bestandteil dieses Prozesses. Schutz- und Risikofaktoren wirken dabei auf individueller, familiärer und struktureller Ebene. Besonderes Augenmerk gilt sowohl kommunikationsbezogenen als auch sozialstrukturellen Resilienzfaktoren. Familiäre Resilienz ist kein stabiler Zustand, sondern ein langfristiger, entwicklungsorientierter Lernprozess zur erfolgreichen Bewältigung von widrigen Umständen oder Krisen.