Im vorliegenden Kapitel wird vor dem Hintergrund der übergreifenden Fragestellung sowie anschließend an die ersten beiden Kapitel Lorenzers Verständnis des Psychischen weiter rekonstruiert, diskutiert und ergänzt. Zu den im Rahmen von Einigungsprozessen konstituierten sinnlich-unmittelbaren und sinnlich-symbolischen Interaktionsformen kommen Lorenzer zufolge im Rahmen der Stufe der „Einführung von Sprache“ sprachsymbolische Interaktionsformen hinzu; die Bausteine der Psyche – Interaktionsformen – in ihrem Verhältnis zu biologischen, interpersonellen und gesellschaftlichen/kulturellen Dynamiken können vor diesem metatheoretischen Hintergrund differenziert betrachtet werden. Weiterhin werden zum einen die soziologischen Gehalte von Lorenzers Theorie anhand einer wechselseitigen und punktuellen Vertiefung mit praxistheoretischen Perspektiven weiter ausbuchstabiert. Zum anderen wird im Hinblick auf eine breitere Fundierung und Ausdifferenzierung des Begriffs des Psychischen eine punktuelle Theorieintegration von Lorenzer und Klein bzw. post-kleinianischen Ansätzen sowie eine Ergänzung des lorenzerschen Ansatzes im Hinblick auf ‚väterliche‘ Funktionen unternommen.

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Sprachförmige Vergesellschaftung, Integration und väterliche Funktionen

  • Simon Heyny

摘要

Im vorliegenden Kapitel wird vor dem Hintergrund der übergreifenden Fragestellung sowie anschließend an die ersten beiden Kapitel Lorenzers Verständnis des Psychischen weiter rekonstruiert, diskutiert und ergänzt. Zu den im Rahmen von Einigungsprozessen konstituierten sinnlich-unmittelbaren und sinnlich-symbolischen Interaktionsformen kommen Lorenzer zufolge im Rahmen der Stufe der „Einführung von Sprache“ sprachsymbolische Interaktionsformen hinzu; die Bausteine der Psyche – Interaktionsformen – in ihrem Verhältnis zu biologischen, interpersonellen und gesellschaftlichen/kulturellen Dynamiken können vor diesem metatheoretischen Hintergrund differenziert betrachtet werden. Weiterhin werden zum einen die soziologischen Gehalte von Lorenzers Theorie anhand einer wechselseitigen und punktuellen Vertiefung mit praxistheoretischen Perspektiven weiter ausbuchstabiert. Zum anderen wird im Hinblick auf eine breitere Fundierung und Ausdifferenzierung des Begriffs des Psychischen eine punktuelle Theorieintegration von Lorenzer und Klein bzw. post-kleinianischen Ansätzen sowie eine Ergänzung des lorenzerschen Ansatzes im Hinblick auf ‚väterliche‘ Funktionen unternommen.