Räumliche Perspektiven auf die Anfälligkeit für Radikalisierung: Eine Vergleichsstudie
摘要
Das Projekt RadiRa („Radikalisierende Räume“) untersucht, ob und inwieweit der Raum eine Rolle bei der Erklärung von Radikalisierungsanfälligkeit spielt und wie er ggf. für die Präventionsarbeit genutzt werden kann. Dazu werden sowohl Umfragedaten aus Dortmund (n = 2075), Bonn (n = 2006) und Berlin (n = 2062), als auch jeweils 30 qualitative Interviews in diesen Städten sowie Erkenntnisse aus einer jeweils einjährigen ethnografischen Untersuchung ausgewertet. Insgesamt zeigt sich, dass der Raum für die Anfälligkeit für Radikalisierung bedeutsam ist. Menschen organisieren ihren Alltag in lokalen Alltagswelten, die sie beeinflussen. Dies kann benachteiligend sein, bietet aber auch Handlungsoptionen für präventives Handeln.