Der Bundesgesetzgeber hat mit dem Wärmeplanungsgesetz (WPG) ein Instrument geschaffen, die Wärmewende auf Länder- und kommunaler Ebene umzusetzen. Auch wenn die notwendigen Schritte gesetzlich festgelegt sind, so ist folgen doch auf individueller Ebene der Gebietskörperschaften erhebliche Aufwendungen zur Umsetzung. Diese sind vielfältiger Natur: planerisch, technisch, finanziell. Sie betreffen aber auch Partizipation, Erwartungs- und Akzeptanzmanagement. Dieser Beitrag soll die wesentlichen Grundlagen der Wärmeplanung im kommunalen Kontext erörtern. Abschließend wird am Beispiel der Landeshauptstadt Hannover, ihrer Stadtwerke und Zivilgesellschaft ein erfolgreicher Einstieg in die Dekarbonisierung kommunaler Wärmeversorgung dargestellt.

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Die Kommune als Trägerin der Wärmeplanung

  • Holger Fuchs,
  • Christian Groß,
  • Marcus H.V. Lohr,
  • Christoph Meineke

摘要

Der Bundesgesetzgeber hat mit dem Wärmeplanungsgesetz (WPG) ein Instrument geschaffen, die Wärmewende auf Länder- und kommunaler Ebene umzusetzen. Auch wenn die notwendigen Schritte gesetzlich festgelegt sind, so ist folgen doch auf individueller Ebene der Gebietskörperschaften erhebliche Aufwendungen zur Umsetzung. Diese sind vielfältiger Natur: planerisch, technisch, finanziell. Sie betreffen aber auch Partizipation, Erwartungs- und Akzeptanzmanagement. Dieser Beitrag soll die wesentlichen Grundlagen der Wärmeplanung im kommunalen Kontext erörtern. Abschließend wird am Beispiel der Landeshauptstadt Hannover, ihrer Stadtwerke und Zivilgesellschaft ein erfolgreicher Einstieg in die Dekarbonisierung kommunaler Wärmeversorgung dargestellt.