Dieser Beitrag analysiert den Film „Star Wars – Episode 8: The Last Jedi“ (USA 2017) als prominentes Beispiel für eine Krise des mythischen Erzählens im gegenwärtigen Hollywood-Kino. Als Fortsetzung des ursprünglichen „Star Wars“ – Mythos bricht der Film bewusst mit den Erwartungen der Heldenreise, indem er klassische Heldenfiguren der Vorgängerfilme wie Luke Skywalker ambivalent zeichnet und zentrale mythische Motive wie den traditionellen Gut-Böse-Dualismus infrage stellt. Durch diese narrativen Strategien thematisiert der Film nicht nur die Krise der Sinnstiftung innerhalb der „Star Wars“ – Saga, sondern spiegelt zugleich die Herausforderungen wider, vor denen auch traditionelle Religionen in der Gegenwart stehen. Der Film verhandelt somit auch die Suche nach Formen der Sinnstiftung in einer säkularisierten Gesellschaft.

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Eine Galaxie in der Sinnkrise. Die Auferstehung des Mythos in Rian Johnsons „Star Wars – Episode 8: The Last Jedi“ (2017)

  • Malte Dücker

摘要

Dieser Beitrag analysiert den Film „Star Wars – Episode 8: The Last Jedi“ (USA 2017) als prominentes Beispiel für eine Krise des mythischen Erzählens im gegenwärtigen Hollywood-Kino. Als Fortsetzung des ursprünglichen „Star Wars“ – Mythos bricht der Film bewusst mit den Erwartungen der Heldenreise, indem er klassische Heldenfiguren der Vorgängerfilme wie Luke Skywalker ambivalent zeichnet und zentrale mythische Motive wie den traditionellen Gut-Böse-Dualismus infrage stellt. Durch diese narrativen Strategien thematisiert der Film nicht nur die Krise der Sinnstiftung innerhalb der „Star Wars“ – Saga, sondern spiegelt zugleich die Herausforderungen wider, vor denen auch traditionelle Religionen in der Gegenwart stehen. Der Film verhandelt somit auch die Suche nach Formen der Sinnstiftung in einer säkularisierten Gesellschaft.