Russland: Umgang mit dem Krieg
摘要
Dieses Kapitel analysiert Russlands Umgang mit dem Krieg und die Konstruktion eines Helden-Mythos des Zweiten Weltkriegs. Russland stilisiert sich als alleiniger Sieger und größtes Opfer, ignoriert dabei die Opfer anderer Sowjetrepubliken und die anfängliche Kollaboration mit Nazideutschland. Nach der instabilen Übergangszeit der 1990er Jahre etabliert Wladimir Putin ein zunehmend autoritäres System, unterdrückt Freiheiten und Meinungen, was in einer weitreichenden Indoktrination der Bevölkerung mündet. Die russische Kriegswirtschaft zeigt Probleme, während die Regierung die Kontrolle über die Gesellschaft verstärkt und Merkmale einer totalitären Diktatur annimmt. Dies äußert sich in Scheinwahlen, Mediensperren und der Militarisierung von Kindern durch Organisationen wie die „Junge Armee“, was die Kriegsbereitschaft und den Hass auf den Westen fördert.