Russlands hybrider Krieg gegen den Westen
摘要
Dieses Kapitel analysiert Russlands jahrzehntelange feindliche Aktionen gegen westliche Demokratien und Institutionen. Seit Wladimir Putins Münchner Rede 2007 intensivierte Russland seine aggressiven Strategien, darunter Cyberangriffe, Sabotage und Mordanschläge. Diese vielfältigen Maßnahmen werden als Russlands hybrider Krieg gegen den Westen verstanden. Ein zentrales Instrument ist die staatlich finanzierte Propaganda, die auf Desinformation und der Methode der „aktiven Maßnahmen“ des KGB basiert, um Gesellschaften zu destabilisieren. Die russische Führung setzt dabei auf die Projektion eigener aggressiver Absichten, indem sie dem Westen feindliche Handlungen unterstellt, um Russlands Vorgehen zu rechtfertigen. ExpertInnen warnen, dass Russlands Kriegswirtschaft und aggressive Haltung einen zukünftigen hybriden oder direkten Angriff auf andere Länder wahrscheinlich machen.