Kapitel 5 entwickelt auf Basis der theoretischen und empirischen Erkenntnisse ein konzeptionelles Framework, das die zentralen Wirkungszusammenhänge zwischen Compliance Management, Korruption und Unternehmenserfolg in mittelständischen Familienunternehmen modellhaft darstellt. Im Fokus steht die Frage, wie ein Compliance-System ausgestaltet sein muss, um sowohl präventiv als auch reaktiv gegenüber korruptem Verhalten wirksam zu sein. Das Framework berücksichtigt die Besonderheiten der Unternehmensform – insbesondere die enge Verflechtung von Eigentum und Führung sowie sozio-emotionale Einflussfaktoren – und integriert diese in ein systemisch-dynamisches Modell. Dabei werden die Wirkung von Korruption auf die Wertschöpfung, der Zusammenhang von Governance-Strukturen mit Compliance-Implementierung sowie die Rolle organisationaler Resilienz und kultureller Prägung theoretisch fundiert und empirisch validiert. Zusätzlich erfolgt eine systematische Thesenüberprüfung, die aufzeigt, in welchen Konstellationen Compliance-Strukturen besonders effektiv wirken. Das resultierende Bezugsrahmenmodell bietet somit einen wissenschaftlich fundierten und praxisrelevanten Ansatz zur Weiterentwicklung von Compliance- und Anti-Korruptionsstrategien in Familienunternehmen.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Konzeptionelles Framework zu Compliance Management & Korruption in Familienunternehmen

  • Anjuli Unruh

摘要

Kapitel 5 entwickelt auf Basis der theoretischen und empirischen Erkenntnisse ein konzeptionelles Framework, das die zentralen Wirkungszusammenhänge zwischen Compliance Management, Korruption und Unternehmenserfolg in mittelständischen Familienunternehmen modellhaft darstellt. Im Fokus steht die Frage, wie ein Compliance-System ausgestaltet sein muss, um sowohl präventiv als auch reaktiv gegenüber korruptem Verhalten wirksam zu sein. Das Framework berücksichtigt die Besonderheiten der Unternehmensform – insbesondere die enge Verflechtung von Eigentum und Führung sowie sozio-emotionale Einflussfaktoren – und integriert diese in ein systemisch-dynamisches Modell. Dabei werden die Wirkung von Korruption auf die Wertschöpfung, der Zusammenhang von Governance-Strukturen mit Compliance-Implementierung sowie die Rolle organisationaler Resilienz und kultureller Prägung theoretisch fundiert und empirisch validiert. Zusätzlich erfolgt eine systematische Thesenüberprüfung, die aufzeigt, in welchen Konstellationen Compliance-Strukturen besonders effektiv wirken. Das resultierende Bezugsrahmenmodell bietet somit einen wissenschaftlich fundierten und praxisrelevanten Ansatz zur Weiterentwicklung von Compliance- und Anti-Korruptionsstrategien in Familienunternehmen.