Die Etablierung Sicherer Digitaler Identitäten (SDI) eröffnet auch im Bereich der Planungs- und Genehmigungsverfahren neue Möglichkeiten, um das Zusammenwirken einer Vielzahl öffentlicher Verwaltungen und – gegebenenfalls – wirtschaftlicher Akteurinnen und Akteure deutlich effizienter zu gestalten. Dabei korrespondieren die neuen technologischen Möglichkeiten mit aktuellen Veränderungen im Planungs- und Baurecht. Entsprechende Novellierungen und Erweiterungen betreffen vor allem die Möglichkeiten einer zunehmend digital vernetzten Zusammenarbeit verschiedener Akteurinnen und Akteure auf der Grundlage entsprechender Standards sowie neuer technischer Artefakte wie digitaler Planwerke und oder digitaler Gebäude- und/oder Stadt- und Landschaftsmodelle. Aufbauend auf langjährigen Forschungs- und Pilotprojekten auf nationaler und europäischer Ebene sowie inspiriert durch internationale Beispiele lassen sich auch in Deutschland zunehmend Praxisprojekte identifizieren, die mithilfe des Building Information Modeling (BIM) integrierte Planungs- und Genehmigungsprozesse unter Einbeziehung aller relevanten Daten eines Gebäudes zum Ziel haben (Fischer & Jungedeitering, 2015, S. 8). In dieser Hinsicht kann der zunehmende Einsatz von BIM aktuell auch als ein wichtiger Treiber für eine zunehmende Datenzentrierung und Plattformisierung im Bereich des Bau- und Planungsrechts angesehen werden. Sichere Digitale Identitäten können dabei vor allem im Rahmen eines granularen und akteursübergreifenden Berechtigungsmanagements eingesetzt werden und sind in dieser Hinsicht ein zentraler Baustein zukünftiger datenzentrierter digitaler Ökosysteme im Handlungsfeld Digitales Planen und Bauen.

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Sichere Digitale Identitäten als Baustein digitaler Planungs- und Genehmigungsverfahren

  • Marco Brunzel,
  • Judith Fauth,
  • Margrit Seckelmann,
  • Marc Stauch

摘要

Die Etablierung Sicherer Digitaler Identitäten (SDI) eröffnet auch im Bereich der Planungs- und Genehmigungsverfahren neue Möglichkeiten, um das Zusammenwirken einer Vielzahl öffentlicher Verwaltungen und – gegebenenfalls – wirtschaftlicher Akteurinnen und Akteure deutlich effizienter zu gestalten. Dabei korrespondieren die neuen technologischen Möglichkeiten mit aktuellen Veränderungen im Planungs- und Baurecht. Entsprechende Novellierungen und Erweiterungen betreffen vor allem die Möglichkeiten einer zunehmend digital vernetzten Zusammenarbeit verschiedener Akteurinnen und Akteure auf der Grundlage entsprechender Standards sowie neuer technischer Artefakte wie digitaler Planwerke und oder digitaler Gebäude- und/oder Stadt- und Landschaftsmodelle. Aufbauend auf langjährigen Forschungs- und Pilotprojekten auf nationaler und europäischer Ebene sowie inspiriert durch internationale Beispiele lassen sich auch in Deutschland zunehmend Praxisprojekte identifizieren, die mithilfe des Building Information Modeling (BIM) integrierte Planungs- und Genehmigungsprozesse unter Einbeziehung aller relevanten Daten eines Gebäudes zum Ziel haben (Fischer & Jungedeitering, 2015, S. 8). In dieser Hinsicht kann der zunehmende Einsatz von BIM aktuell auch als ein wichtiger Treiber für eine zunehmende Datenzentrierung und Plattformisierung im Bereich des Bau- und Planungsrechts angesehen werden. Sichere Digitale Identitäten können dabei vor allem im Rahmen eines granularen und akteursübergreifenden Berechtigungsmanagements eingesetzt werden und sind in dieser Hinsicht ein zentraler Baustein zukünftiger datenzentrierter digitaler Ökosysteme im Handlungsfeld Digitales Planen und Bauen.