Die durchgeführte Forschung hat gezeigt, dass bezahlbarer Wohnraum einen wichtigen Stellenwert bei den Akademikern der Generation Z darstellt. Ergänzend dazu werden die Mitarbeiterwohnungen als positives Angebot des Arbeitgebers bewertet, jedoch scheint die Mehrzahl der Befragten den betrieblichen Wohnraum nicht als ausschlaggebenden Faktor bei der Entscheidung für einen Arbeitgeber zu bewerten. Obwohl die Mehrzahl sich um die hohen Wohnraumkosten sorgt, stehen eine interessante Tätigkeit und ein hohes Gehalt verstärkt im Vordergrund bei der Suche nach einem Arbeitsplatz. Überraschend ist die verstärkte Priorität des hohen Gehaltes, da mehrere Forschungen bei der allgemeinen Betrachtung der Generation Z häufig ähnliche Wertevorstellungen sowie emotionale Aspekte als besonders wichtig betonen. Dies verdeutlicht entsprechend der vorliegenden Studie, dass auch innerhalb einer Generation unterschiedliche Gruppen differenzierte Meinungen aufweisen und somit allgemeingültige Aussagen mit Vorsicht zu betrachten sind. Bedeutend ist zusätzlich, dass die Einschränkung der persönlichen Freiheit und Unabhängigkeit besonders kritisch im Zusammenhang mit den Mitarbeiterwohnungen von den Befragten gesehen wird. Folglich bieten Mitarbeiterwohnungen einen positiven Aspekt für Akademiker bei der Entscheidung für einen Arbeitsplatz, jedoch kann hierbei nicht von einem ausschlaggebenden Instrument gesprochen werden. Hinzu kommt die Umsetzbarkeit in der aktuellen wirtschaftlichen Lage. Einerseits belastet die gesamtwirtschaftliche Situation den Bau von neuem Wohnraum. Andererseits stellt das Angebot von Mitarbeiterwohnungen ein effektives Instrument in dem Spannungsfeld zwischen Fachkräftemangel und Wohnungsmangel dar. Denn anders als Lohnzulagen, bieten Werkswohnungen das Potenzial neuen Wohnraum zu schaffen und somit neben der Unterstützung des Arbeitnehmers auch einen positiven Beitrag zur Entspannung des Wohnungsmarktes zu leisten. Im Kontext der gesamtwirtschaftlichen Betrachtung scheint der Bau von neuem Wohnraum als geeignetste Gestaltungsmöglichkeit. Mit Rücksicht auf die gewonnenen Erkenntnisse lassen sich jedoch spezifisch für die Akademiker der Generation Z flexiblere Ansätze, wie ein Belegungsrecht oder die Anmietung von Wohnraum empfehlen.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Fazit und Ausblick

  • Mona Balkenhol,
  • Thomas Glatte

摘要

Die durchgeführte Forschung hat gezeigt, dass bezahlbarer Wohnraum einen wichtigen Stellenwert bei den Akademikern der Generation Z darstellt. Ergänzend dazu werden die Mitarbeiterwohnungen als positives Angebot des Arbeitgebers bewertet, jedoch scheint die Mehrzahl der Befragten den betrieblichen Wohnraum nicht als ausschlaggebenden Faktor bei der Entscheidung für einen Arbeitgeber zu bewerten. Obwohl die Mehrzahl sich um die hohen Wohnraumkosten sorgt, stehen eine interessante Tätigkeit und ein hohes Gehalt verstärkt im Vordergrund bei der Suche nach einem Arbeitsplatz. Überraschend ist die verstärkte Priorität des hohen Gehaltes, da mehrere Forschungen bei der allgemeinen Betrachtung der Generation Z häufig ähnliche Wertevorstellungen sowie emotionale Aspekte als besonders wichtig betonen. Dies verdeutlicht entsprechend der vorliegenden Studie, dass auch innerhalb einer Generation unterschiedliche Gruppen differenzierte Meinungen aufweisen und somit allgemeingültige Aussagen mit Vorsicht zu betrachten sind. Bedeutend ist zusätzlich, dass die Einschränkung der persönlichen Freiheit und Unabhängigkeit besonders kritisch im Zusammenhang mit den Mitarbeiterwohnungen von den Befragten gesehen wird. Folglich bieten Mitarbeiterwohnungen einen positiven Aspekt für Akademiker bei der Entscheidung für einen Arbeitsplatz, jedoch kann hierbei nicht von einem ausschlaggebenden Instrument gesprochen werden. Hinzu kommt die Umsetzbarkeit in der aktuellen wirtschaftlichen Lage. Einerseits belastet die gesamtwirtschaftliche Situation den Bau von neuem Wohnraum. Andererseits stellt das Angebot von Mitarbeiterwohnungen ein effektives Instrument in dem Spannungsfeld zwischen Fachkräftemangel und Wohnungsmangel dar. Denn anders als Lohnzulagen, bieten Werkswohnungen das Potenzial neuen Wohnraum zu schaffen und somit neben der Unterstützung des Arbeitnehmers auch einen positiven Beitrag zur Entspannung des Wohnungsmarktes zu leisten. Im Kontext der gesamtwirtschaftlichen Betrachtung scheint der Bau von neuem Wohnraum als geeignetste Gestaltungsmöglichkeit. Mit Rücksicht auf die gewonnenen Erkenntnisse lassen sich jedoch spezifisch für die Akademiker der Generation Z flexiblere Ansätze, wie ein Belegungsrecht oder die Anmietung von Wohnraum empfehlen.