Die Autor:innen dieses wissenschaftlichen Essays arbeiten in verschiedenen Funktionen im Kontext des Strukturwandels im Rheinischen Revier. Für sie ist Transformation eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die darauf angewiesen ist, dass sich die Menschen in der Region den Prozess zu eigen machen, sich als Teil des Wandels verstehen und sich selbst als wirksam erleben. Das Autorenteam arbeitet heraus, dass Beteiligung im Kontext der multiplen Krisen dann einen Beitrag für eine gelingende Transformation zur Nachhaltigkeit leisten kann, wenn sie als demokratischer und kollaborativer Ansatz verstanden wird, in dem die Gestaltungskraft von Bürger:innen und organisierten Interessen aus der Zivilgesellschaft als Mitgestalter:innen in offenen Innovationsnetzwerken eingebunden werden. Sie plädieren für eine „Diversifizierung der Transformationsakteure“ durch mehr Beteiligung, Kollaboration und Co-Creation als Teil einer partizipativen Governance und für eine damit einhergehende Ausweitung des vorherrschenden Innovationsverständnisses.

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Diversifizierung der Transformationsakteure – Zum Verhältnis von Beteiligung, Nachhaltigkeit und bürgerschaftlichen Innovationen im Strukturwandel des Rheinischen Reviers

  • Antje Grothus,
  • Hans Kühnl,
  • Jan-Hendrik Kamlage

摘要

Die Autor:innen dieses wissenschaftlichen Essays arbeiten in verschiedenen Funktionen im Kontext des Strukturwandels im Rheinischen Revier. Für sie ist Transformation eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die darauf angewiesen ist, dass sich die Menschen in der Region den Prozess zu eigen machen, sich als Teil des Wandels verstehen und sich selbst als wirksam erleben. Das Autorenteam arbeitet heraus, dass Beteiligung im Kontext der multiplen Krisen dann einen Beitrag für eine gelingende Transformation zur Nachhaltigkeit leisten kann, wenn sie als demokratischer und kollaborativer Ansatz verstanden wird, in dem die Gestaltungskraft von Bürger:innen und organisierten Interessen aus der Zivilgesellschaft als Mitgestalter:innen in offenen Innovationsnetzwerken eingebunden werden. Sie plädieren für eine „Diversifizierung der Transformationsakteure“ durch mehr Beteiligung, Kollaboration und Co-Creation als Teil einer partizipativen Governance und für eine damit einhergehende Ausweitung des vorherrschenden Innovationsverständnisses.