Kap. 4 überführt alle bislang primär qualitativen wirtschaftlichen Erkenntnisse der Plastiktransformation in quantitative Prinzipien und macht dadurch das Wirtschaften mit dem Zielmaterial „Holz-Kunststoff“ berechenbar. Eingangs werden das theoretische Marktmodell eingeführt und dann mittels Differenzialanalyse ökonomische Beziehungen zwischen Kosten, Nutzen, Umsätzen und Gewinnen demonstriert. Hieraus leiten sich universelle Effekte ab, deren Befolgen das unternehmerische Wirtschaften mit Holz-Kunststoffen erfolgreich macht. Ein Exkurs diskutiert, wie sich Angebot und Nachfrage unter Berücksichtigung von Schadenskosten aus Erdöl-basierten Vollkunststoffprodukten verändern würden. Schließlich wird mittels mathematischer Integralrechnung verdeutlicht, welchen Effekt lineare bzw. progressive Kostenverläufe unter dem Zielmaterial auf die Gewinnentwicklung transformierender Unternehmen haben. Wie alle bisherigen Kapitel werden auch hier die Unterschiede zwischen der Plastiktransformation im Monopol oder Polypol aufgezeigt und die Vorteilhaftigkeit des Zielmaterials für die jeweilige Marktform diskutiert. Kap. 4 frischt mathematische Vorkenntnisse aus der Sekundarstufe auf, ohne zu theoretisch zu werden. Im Vordergrund steht der praktische betriebswirtschaftliche Bezug, der in vielen Übungen zum Transformationsunternehmen „Compolytica“ und in Wiederholungsfragen vertieft wird.

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Wirtschaftsmathematische Grundlagen zur modelltheoretischen Plastiktransformation

  • Daniel Friedrich

摘要

Kap. 4 überführt alle bislang primär qualitativen wirtschaftlichen Erkenntnisse der Plastiktransformation in quantitative Prinzipien und macht dadurch das Wirtschaften mit dem Zielmaterial „Holz-Kunststoff“ berechenbar. Eingangs werden das theoretische Marktmodell eingeführt und dann mittels Differenzialanalyse ökonomische Beziehungen zwischen Kosten, Nutzen, Umsätzen und Gewinnen demonstriert. Hieraus leiten sich universelle Effekte ab, deren Befolgen das unternehmerische Wirtschaften mit Holz-Kunststoffen erfolgreich macht. Ein Exkurs diskutiert, wie sich Angebot und Nachfrage unter Berücksichtigung von Schadenskosten aus Erdöl-basierten Vollkunststoffprodukten verändern würden. Schließlich wird mittels mathematischer Integralrechnung verdeutlicht, welchen Effekt lineare bzw. progressive Kostenverläufe unter dem Zielmaterial auf die Gewinnentwicklung transformierender Unternehmen haben. Wie alle bisherigen Kapitel werden auch hier die Unterschiede zwischen der Plastiktransformation im Monopol oder Polypol aufgezeigt und die Vorteilhaftigkeit des Zielmaterials für die jeweilige Marktform diskutiert. Kap. 4 frischt mathematische Vorkenntnisse aus der Sekundarstufe auf, ohne zu theoretisch zu werden. Im Vordergrund steht der praktische betriebswirtschaftliche Bezug, der in vielen Übungen zum Transformationsunternehmen „Compolytica“ und in Wiederholungsfragen vertieft wird.