Universitäten spielen im Rahmen der zunehmenden Digitalisierung eine wichtige Rolle, da sie nachhaltige Lösungen und Innovationen fördern können, die langfristig zu einer ökologischeren und sozialeren Entwicklung moderner Städte beitragen. Sogenannte smarte Universitäten – die innovative Technologien zur Digitalisierung in Lehre und Forschung anwenden – können hier bspw. als real existierende Versuchsstätten angesehen werden, da sie im kleinen Maßstab später auf größere Konzepte, wie bspw. Smart Cities übertragbar sind. Zudem bieten universitäre Umfelder die Möglichkeit, junge Menschen in allen interdisziplinären Themen auszubilden, die für die Entwicklung von smarten Bildungseinrichtungen erforderlich sind. Jedoch verfügen viele Hochschulen nicht über ausreichende Lösungen, um Forschungsdaten, die aus Entwicklungen neuer Konzepte erfasst werden, systematisch und langfristig zu verwalten, weshalb viele Projekte nicht weiterverfolgt werden. Ein vielversprechender Ansatz zur besseren Verwaltung von Daten sind digitale Zwillinge oder Digital Twins. Diese bieten eine einheitliche kollaborative Umgebung mit zentraler, standardisierter Verwaltung sowie einem Echtzeitzugriff auf Forschungsdaten. Sie bilden somit die Grundlage für eine ganzheitliche und dynamische Gestaltung von Campus-Umgebungen, in denen das Lern- und Arbeitsumfeld verbessert und gleichzeitig Energieverbräuche minimiert werden.

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TUHH-Twin – Ein digitaler Zwilling für einen nachhaltigen Smart Campus

  • Carlos Chillón Geck

摘要

Universitäten spielen im Rahmen der zunehmenden Digitalisierung eine wichtige Rolle, da sie nachhaltige Lösungen und Innovationen fördern können, die langfristig zu einer ökologischeren und sozialeren Entwicklung moderner Städte beitragen. Sogenannte smarte Universitäten – die innovative Technologien zur Digitalisierung in Lehre und Forschung anwenden – können hier bspw. als real existierende Versuchsstätten angesehen werden, da sie im kleinen Maßstab später auf größere Konzepte, wie bspw. Smart Cities übertragbar sind. Zudem bieten universitäre Umfelder die Möglichkeit, junge Menschen in allen interdisziplinären Themen auszubilden, die für die Entwicklung von smarten Bildungseinrichtungen erforderlich sind. Jedoch verfügen viele Hochschulen nicht über ausreichende Lösungen, um Forschungsdaten, die aus Entwicklungen neuer Konzepte erfasst werden, systematisch und langfristig zu verwalten, weshalb viele Projekte nicht weiterverfolgt werden. Ein vielversprechender Ansatz zur besseren Verwaltung von Daten sind digitale Zwillinge oder Digital Twins. Diese bieten eine einheitliche kollaborative Umgebung mit zentraler, standardisierter Verwaltung sowie einem Echtzeitzugriff auf Forschungsdaten. Sie bilden somit die Grundlage für eine ganzheitliche und dynamische Gestaltung von Campus-Umgebungen, in denen das Lern- und Arbeitsumfeld verbessert und gleichzeitig Energieverbräuche minimiert werden.