Der Kulturbereich ist geprägt von vielen Kleinbetrieben, Mikrounternehmen, Startups, Soloselbstständigen, freiberuflich oder gewerblich tätigen Kunst- und Kulturschaffenden. In diesen Fällen gibt es keine Verwaltung, keine Marketingabteilung und keine Finanzabteilung. Oft stecken all diese Funktionen in einer Person. Dies hat zur Konsequenz, dass ein nicht unerheblicher Teil der Arbeitszeit für die Managementaufgaben eingesetzt werden muss. Dabei sind Verwaltungsarbeiten wie Akquise, Angebotserstellung, Finanzbuchhaltung, Zahlungseingangskontrolle, Mahnwesen, Steuererklärung etc. häufig ungeliebte Pflichten, die das künstlerische Schaffen einschränken, aber eben dazu gehören. Es ist auch für kleine Unternehmen (KU) empfehlenswert, trotz deren Übersichtlichkeit ein Controlling einzurichten. Die Betriebe sind in der Regel durch eine geringere Komplexität gekennzeichnet, so lässt sich eine hohe Transparenz erreichen, und mit Blick in die Zukunft lassen sich damit Risiken frühzeitig erkennen. Wenn der laufende Betrieb mit entsprechenden Tools verwaltet und begleitet wird, ist der dafür notwendige Zeiteinsatz gering, die Ergebnisse können optimiert werden und man ist gut aufgestellt, um aus den laufenden Informationen z. B. auch die vergangenheitsorientierte Steuererklärung zu erstellen. Wenn nur auf die Steuererklärung hingearbeitet wird, sind keine Veränderungen oder Optimierungen mehr möglich, das geht nur mit Blick nach vorne und den dafür notwendigen Zielgrößen. Welches Ergebnis möchte ich erreichen? Mit der Controllingfunktion wären Kleinunternehmen und Selbstständige auch im Falle einer Expansion ihres Betriebes gut aufgestellt.

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Controlling für Kleinunternehmen und Selbständige

  • Petra Schneidewind

摘要

Der Kulturbereich ist geprägt von vielen Kleinbetrieben, Mikrounternehmen, Startups, Soloselbstständigen, freiberuflich oder gewerblich tätigen Kunst- und Kulturschaffenden. In diesen Fällen gibt es keine Verwaltung, keine Marketingabteilung und keine Finanzabteilung. Oft stecken all diese Funktionen in einer Person. Dies hat zur Konsequenz, dass ein nicht unerheblicher Teil der Arbeitszeit für die Managementaufgaben eingesetzt werden muss. Dabei sind Verwaltungsarbeiten wie Akquise, Angebotserstellung, Finanzbuchhaltung, Zahlungseingangskontrolle, Mahnwesen, Steuererklärung etc. häufig ungeliebte Pflichten, die das künstlerische Schaffen einschränken, aber eben dazu gehören. Es ist auch für kleine Unternehmen (KU) empfehlenswert, trotz deren Übersichtlichkeit ein Controlling einzurichten. Die Betriebe sind in der Regel durch eine geringere Komplexität gekennzeichnet, so lässt sich eine hohe Transparenz erreichen, und mit Blick in die Zukunft lassen sich damit Risiken frühzeitig erkennen. Wenn der laufende Betrieb mit entsprechenden Tools verwaltet und begleitet wird, ist der dafür notwendige Zeiteinsatz gering, die Ergebnisse können optimiert werden und man ist gut aufgestellt, um aus den laufenden Informationen z. B. auch die vergangenheitsorientierte Steuererklärung zu erstellen. Wenn nur auf die Steuererklärung hingearbeitet wird, sind keine Veränderungen oder Optimierungen mehr möglich, das geht nur mit Blick nach vorne und den dafür notwendigen Zielgrößen. Welches Ergebnis möchte ich erreichen? Mit der Controllingfunktion wären Kleinunternehmen und Selbstständige auch im Falle einer Expansion ihres Betriebes gut aufgestellt.