Die Ergebnisse der Analysen zeigen, dass die Schüler*innen mit SFB in der Schulklasse beziehungsweise in ihren Schulklassen weithin weniger als Wunschsitznachbar*innen gewählt werden als ihre Mitschüler*innen ohne SFB. Sie werden wesentlich seltener als Wahlpartner*innen angegeben, woran sich eine geringere Popularität in der Schulklasse im Vergleich zu ihren Mitschüler*innen ohne SFB bemessen lässt. Gleichzeitig werden sie vermehrt von ihren Mitschüler*innen abgelehnt und im negativen Beziehungskontext als ‚Partner*innen‘ der Wahl merklich häufiger genannt. Im inklusiven Schulklassenkontext sind Schüler*innen mit SFB folglich anwesend, jedoch wird ihnen allgemein ein geringe(re)s Maß an Akzeptanz durch ihre Mitschüler*innen entgegengebracht.

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Interpretation der Ergebnisse

  • Marcel Dick

摘要

Die Ergebnisse der Analysen zeigen, dass die Schüler*innen mit SFB in der Schulklasse beziehungsweise in ihren Schulklassen weithin weniger als Wunschsitznachbar*innen gewählt werden als ihre Mitschüler*innen ohne SFB. Sie werden wesentlich seltener als Wahlpartner*innen angegeben, woran sich eine geringere Popularität in der Schulklasse im Vergleich zu ihren Mitschüler*innen ohne SFB bemessen lässt. Gleichzeitig werden sie vermehrt von ihren Mitschüler*innen abgelehnt und im negativen Beziehungskontext als ‚Partner*innen‘ der Wahl merklich häufiger genannt. Im inklusiven Schulklassenkontext sind Schüler*innen mit SFB folglich anwesend, jedoch wird ihnen allgemein ein geringe(re)s Maß an Akzeptanz durch ihre Mitschüler*innen entgegengebracht.