Mit Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine und den zunehmenden nuklearen Drohungen Russlands als Reaktion auf die westliche Unterstützung der Ukraine ist die politische Debatte um die nukleare Abschreckung wieder neu entfacht. Vor diesem Hintergrund konstatieren auch die neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien, dass die Verteidigungs- und Bündnisfähigkeit eine glaubhafte nukleare Abschreckung erfordere (vgl. BMVg 2023, S. 13). Aber genau diese, bislang vorrangig von den USA bereitgestellt, könnte Europa mit dem kommenden rechtspopulistischen US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump abhandenkommen.

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Braucht Europa eigene Nuklearstreitkräfte?

  • Ines-Jacqueline Werkner

摘要

Mit Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine und den zunehmenden nuklearen Drohungen Russlands als Reaktion auf die westliche Unterstützung der Ukraine ist die politische Debatte um die nukleare Abschreckung wieder neu entfacht. Vor diesem Hintergrund konstatieren auch die neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien, dass die Verteidigungs- und Bündnisfähigkeit eine glaubhafte nukleare Abschreckung erfordere (vgl. BMVg 2023, S. 13). Aber genau diese, bislang vorrangig von den USA bereitgestellt, könnte Europa mit dem kommenden rechtspopulistischen US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump abhandenkommen.