Geld passte sich in der Menschheitsgeschichte den Anforderungen und Möglichkeiten fortlaufend an. In der Bronzezeit entwickelten sich verschiedene Formen von Zwischentauschmitteln. Der physische Nutzen solcher geriet mit der Zeit in den Hintergrund und seltene Güter wie Gold, bis zu Goldmünzen, wurden zum Geld der Wahl. Die Ausgabe von Münzen erfolgte durch Regierungen, die den Wert des Geldes vom Materialwert entkoppelten. Papiergeld finalisierte diese Entwicklung und eröffnete Staaten mächtige Möglichkeiten der Geldpolitik. Immer wieder wurden solche missbraucht, weswegen verschiedene Währungsräume sich am Goldstandard versuchten. Mit dem Scheitern des goldgedeckten US-Dollars 1971 breitete sich das Fiatgeld aus. Heutige Geldsysteme bauen auf staatsnahe Zentralbanken und private Geschäftsbanken. Geld entsteht durch Kredite oder im Austausch gegen Vermögenswerte. Zentralbanken können durch Veränderung des Mindestreserve- oder Leitzinssatzes auf die Wirtschaft einwirken. Es lässt sich feststellen, dass Fiatwährungen aufgrund von Inflation keinen besonders langfristigen Wertspeicher darstellen. Geldpolitik nach Keynes versucht Wirtschaftswachstum durch neues Geld zu fördern und Phasen des Abschwungs abzufedern. Ziel ist es dabei, im Zuge der Steigerung des Handelsvolumens, die Kontrolle über das Preisniveau beizubehalten. Jedoch misslingt dieses Manöver regelmäßig. Außerdem konkurrieren die großen Währungsräume miteinander und versuchen immer wieder die eigene Währung im Vergleich zu den anderen abzuwerten, um die eigene Wirtschaft zu stärken.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Geld

  • Filip Balonis,
  • Alex von Frankenberg

摘要

Geld passte sich in der Menschheitsgeschichte den Anforderungen und Möglichkeiten fortlaufend an. In der Bronzezeit entwickelten sich verschiedene Formen von Zwischentauschmitteln. Der physische Nutzen solcher geriet mit der Zeit in den Hintergrund und seltene Güter wie Gold, bis zu Goldmünzen, wurden zum Geld der Wahl. Die Ausgabe von Münzen erfolgte durch Regierungen, die den Wert des Geldes vom Materialwert entkoppelten. Papiergeld finalisierte diese Entwicklung und eröffnete Staaten mächtige Möglichkeiten der Geldpolitik. Immer wieder wurden solche missbraucht, weswegen verschiedene Währungsräume sich am Goldstandard versuchten. Mit dem Scheitern des goldgedeckten US-Dollars 1971 breitete sich das Fiatgeld aus. Heutige Geldsysteme bauen auf staatsnahe Zentralbanken und private Geschäftsbanken. Geld entsteht durch Kredite oder im Austausch gegen Vermögenswerte. Zentralbanken können durch Veränderung des Mindestreserve- oder Leitzinssatzes auf die Wirtschaft einwirken. Es lässt sich feststellen, dass Fiatwährungen aufgrund von Inflation keinen besonders langfristigen Wertspeicher darstellen. Geldpolitik nach Keynes versucht Wirtschaftswachstum durch neues Geld zu fördern und Phasen des Abschwungs abzufedern. Ziel ist es dabei, im Zuge der Steigerung des Handelsvolumens, die Kontrolle über das Preisniveau beizubehalten. Jedoch misslingt dieses Manöver regelmäßig. Außerdem konkurrieren die großen Währungsräume miteinander und versuchen immer wieder die eigene Währung im Vergleich zu den anderen abzuwerten, um die eigene Wirtschaft zu stärken.