Das Supply Chain Management (SCM) unterliegt durch Trends, Innovationen und Globalisierung einem stetigen Wandel, der sich auf Kompetenzanforderungen der Führungskräfte signifikant auswirkt. Fachliche und soziale Kompetenz müssen gestärkt werden. Führungskräfte und Manager agieren künftig mehr als Projektleiter, Organisationsentwickler und damit als interdisziplinäre Berater. Für die unterschiedlichen Rollen, hier als strategisch denkender und systemgestaltender Organisationsentwickler, dort als technisch und methodisch versierter Qualitätssicherer, sind unterschiedlicher Typen mit neuen Kompetenzen erforderlich. Einerseits werden Führungskräfte zu internen Berater mit Veränderungsprojekterfahrung, die auf Augenhöhe mit internen Mitarbeitern und externen Stakeholdern agieren. Andererseits werden auch technikorientierte, versierte, akribische Leaders mit Bodenhaftung durch den Wandel gebraucht. Führungskräfte müssen sich in diesem Zusammenhang dem Wandel fügen und neue Kompetenzen erlernen. Kundenzentrische Strategien, abteilungsübergreifende Projekte, virtuelle Gruppen und New Leadership-Ansätze erfordern neben persönlichen und soziale Kompetenzen besondere Methoden-Kompetenzen als zentralen Schwerpunkt. Besonders die Industrie 4.0 bringe neue Anforderungen mit sich. Grundlage der Fabrik der Zukunft seien eine weitreichende, intelligente Vernetzung und ein erneuter Automatisierungsschub. Eine wesentliche Aufgabe bestehe darin, Big Data in Smart Data zu transformieren. Zunehmend würden auch Techniken der Simulation zum Einsatz kommen (Kiem 2016). Es kommt darauf an, dass Führungskräfte ihre Mitarbeiter von Anfang an intensiv in die Automatisierungs- und Digitalisierungsprozesse einzubinden (Helmold 2022). Gezielte Qualifizierungsprogramme können einen zentralen Beitrag dabei leisten, die neuen Aufgaben zu meistern und die Berufsgruppe der Qualitätsmanager erfolgreich neu zu positionieren. Das bedeute für sie, nicht nur ihr fachliches Wissen, sondern auch ihre sozialen Kompetenzen zu vertiefen.

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New Leadership: Kompetenzen, Transformation und Motivation für die erfolgreiche Umsetzung von Optimierungen und Cost Savings

  • Marc Helmold

摘要

Das Supply Chain Management (SCM) unterliegt durch Trends, Innovationen und Globalisierung einem stetigen Wandel, der sich auf Kompetenzanforderungen der Führungskräfte signifikant auswirkt. Fachliche und soziale Kompetenz müssen gestärkt werden. Führungskräfte und Manager agieren künftig mehr als Projektleiter, Organisationsentwickler und damit als interdisziplinäre Berater. Für die unterschiedlichen Rollen, hier als strategisch denkender und systemgestaltender Organisationsentwickler, dort als technisch und methodisch versierter Qualitätssicherer, sind unterschiedlicher Typen mit neuen Kompetenzen erforderlich. Einerseits werden Führungskräfte zu internen Berater mit Veränderungsprojekterfahrung, die auf Augenhöhe mit internen Mitarbeitern und externen Stakeholdern agieren. Andererseits werden auch technikorientierte, versierte, akribische Leaders mit Bodenhaftung durch den Wandel gebraucht. Führungskräfte müssen sich in diesem Zusammenhang dem Wandel fügen und neue Kompetenzen erlernen. Kundenzentrische Strategien, abteilungsübergreifende Projekte, virtuelle Gruppen und New Leadership-Ansätze erfordern neben persönlichen und soziale Kompetenzen besondere Methoden-Kompetenzen als zentralen Schwerpunkt. Besonders die Industrie 4.0 bringe neue Anforderungen mit sich. Grundlage der Fabrik der Zukunft seien eine weitreichende, intelligente Vernetzung und ein erneuter Automatisierungsschub. Eine wesentliche Aufgabe bestehe darin, Big Data in Smart Data zu transformieren. Zunehmend würden auch Techniken der Simulation zum Einsatz kommen (Kiem 2016). Es kommt darauf an, dass Führungskräfte ihre Mitarbeiter von Anfang an intensiv in die Automatisierungs- und Digitalisierungsprozesse einzubinden (Helmold 2022). Gezielte Qualifizierungsprogramme können einen zentralen Beitrag dabei leisten, die neuen Aufgaben zu meistern und die Berufsgruppe der Qualitätsmanager erfolgreich neu zu positionieren. Das bedeute für sie, nicht nur ihr fachliches Wissen, sondern auch ihre sozialen Kompetenzen zu vertiefen.