Feindlich-verzerrte Wahrnehmung einer feindlich-verzerrten Medienberichterstattung
摘要
Die Wahrnehmung von Verzerrungen (engl. „bias“) in der Medienberichterstattung bildet im Rahmen dieser Arbeit den Ausgangspunkt, um das Auftreten von medienzynischen Äußerungen (wie beispielsweise „Lügenpresse“-Vorwürfen) in bestimmten gesellschaftlichen Gruppen und andere kollektive Reaktionen aus einer Medienwirkungsperspektive zu erklären. Eine Differenzierung von Bias als Medienphänomen und Bias als Wahrnehmungsphänomen bildet die Grundlage, um sowohl Einflüsse auf Seiten der Medien als auch Einflüsse auf Seiten der Rezipient*innen auf eine feindlich-verzerrte Wahrnehmung der Medienberichterstattung zu berücksichtigen. Darauf aufbauend erfolgt eine Auseinandersetzung mit dem Hostile Media Phänomen, um die Entstehung einer feindlich-verzerrten Wahrnehmung der Berichterstattung bei den Rezipient*innen und die Konsequenzen einer solchen Wahrnehmung zu beschreiben.