Begriffe wie „Lügenpresse“ und „Fake News“ haben seit einiger Zeit in vielen gesellschaftlichen Gruppen Konjunktur und prägen in den letzten Jahren auch in Deutschland die öffentliche Debatte. So wird die mediale Berichterstattung in rechtspopulistischen Kreisen in Deutschland (z. B. in der PEGIDA-Bewegung oder in der AfD) als unwahr empfunden, den Medien ein starkes Misstrauen entgegengebracht und mit Kampfbegriffen wie dem Vorwurf der „Lügenpresse“ eine medienzynische Rhetorik verwendet. Auch in Kontroversen zu gesellschaftlichen Streitfragen, wie der Flüchtlingsdebatte oder der europäischen Finanzkrise, wird den Nachrichtenmedien eine unausgewogene, einseitige oder verzerrte Berichterstattung zugeschrieben.

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Einleitung

  • Sophie Bruns

摘要

Begriffe wie „Lügenpresse“ und „Fake News“ haben seit einiger Zeit in vielen gesellschaftlichen Gruppen Konjunktur und prägen in den letzten Jahren auch in Deutschland die öffentliche Debatte. So wird die mediale Berichterstattung in rechtspopulistischen Kreisen in Deutschland (z. B. in der PEGIDA-Bewegung oder in der AfD) als unwahr empfunden, den Medien ein starkes Misstrauen entgegengebracht und mit Kampfbegriffen wie dem Vorwurf der „Lügenpresse“ eine medienzynische Rhetorik verwendet. Auch in Kontroversen zu gesellschaftlichen Streitfragen, wie der Flüchtlingsdebatte oder der europäischen Finanzkrise, wird den Nachrichtenmedien eine unausgewogene, einseitige oder verzerrte Berichterstattung zugeschrieben.