Werden in der klinischen Praxis projektive Dynamiken analysiert, liegt der Fokus meist auf den Projektionen der Patient:innen. Diejenigen der Therapeut:innen geraten oftmals aus dem Blick. Dabei ist auch deren Erleben in der Therapiesituation geprägt von gesellschaftlichen Normierungs-, Macht- und Ungleichheitsstrukturen und den damit einhergehenden Zuschreibungsdynamiken. In diesem Beitrag wird anhand einer Therapiesituation gezeigt, was für Auswirkungen auf den Therapieprozess es haben kann, wenn diese unbewusst bleiben.

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Das Gegenüber (nicht) wahrnehmen

  • Nicole Burgermeister,
  • Lalitha Chamakalayil

摘要

Werden in der klinischen Praxis projektive Dynamiken analysiert, liegt der Fokus meist auf den Projektionen der Patient:innen. Diejenigen der Therapeut:innen geraten oftmals aus dem Blick. Dabei ist auch deren Erleben in der Therapiesituation geprägt von gesellschaftlichen Normierungs-, Macht- und Ungleichheitsstrukturen und den damit einhergehenden Zuschreibungsdynamiken. In diesem Beitrag wird anhand einer Therapiesituation gezeigt, was für Auswirkungen auf den Therapieprozess es haben kann, wenn diese unbewusst bleiben.