Im Rahmen eines Briefwechsels untersuchen die Autoren Barrieren, mit denen sich trans Personen konfrontiert sehen, wenn sie Psychoanalytiker*in werden (wollen). Vor dem Hintergrund einer der Psychoanalyse inhärenten Pathologisierung und Stigmatisierung von Sexualität und Geschlechtsidentität jenseits der binären Norm, heben die Autoren auf individueller Ebene insbesondere eine leidvolle Spannung zwischen dem Wunsch nach Authentizität und dem Druck normativer Anpassung hervor. Auf kollektiver Ebene führe der Ausschluss von trans Psychoanalytiker*innen nicht nur zu einer Verengung des Verständnisses von Transgeschlechtlichkeit, sondern schädige auch den Denkraum.

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„Lieber P., … Lieber S., …“ – Ein Briefwechsel zur Schwierigkeit mit trans Biografie Psychoanalytiker*in zu werden

  • P. H.,
  • S. W.

摘要

Im Rahmen eines Briefwechsels untersuchen die Autoren Barrieren, mit denen sich trans Personen konfrontiert sehen, wenn sie Psychoanalytiker*in werden (wollen). Vor dem Hintergrund einer der Psychoanalyse inhärenten Pathologisierung und Stigmatisierung von Sexualität und Geschlechtsidentität jenseits der binären Norm, heben die Autoren auf individueller Ebene insbesondere eine leidvolle Spannung zwischen dem Wunsch nach Authentizität und dem Druck normativer Anpassung hervor. Auf kollektiver Ebene führe der Ausschluss von trans Psychoanalytiker*innen nicht nur zu einer Verengung des Verständnisses von Transgeschlechtlichkeit, sondern schädige auch den Denkraum.