Universelle ferne Monitore
摘要
In diesem Kapitel wird zuerst unsere Konstruktion der Netzkanäle so erweitert, dass sie auch für 1:n-Verbindungen verwendbar sind. Damit ist die Umsetzung des Kunden-Anbieter-Paradigmas netzweit möglich. Darüber hinaus erlaubt es die Entwicklung einer weiteren universellen Synchronisationsklasse: die der fernen Monitore. Deren Bedeutung liegt in ihrer Ähnlichkeit zu den konditionierten universellen Monitoren. Sie weisen eine Reihe von Vorteilen gegenüber den Prozedurfernaufrufen (,,remote procedure calls“): die recht einfache Erledigung von Aufgaben, die sonst nur mit ihnen möglich sind. In etlichen Anwendungen erweist sich die Stärke dieses Konzepts: der Konstruktion verteilter Semaphore, Warteschlangen und beschränkter Puffer und der Implementierung des verteilten Leser-Schreiber- und Links-Rechts-Problems. In den letzten drei Kapiteln über Netzwerktopologie, verteilte Tiefen- und Breitensuche und die Auswahl eines Leiters im lokalen Netzwerk wird von dieser Konstruktion intensiv Gebrauch gemacht.