Innerhalb des vorliegenden Forschungsprojektes wird sich zum Ziel gesetzt, die Entwicklung der Kriminalität in Saarbrücken zu erforschen. Das Ministerium für Inneres, Bauen und Sport (MIBS) hat hierfür ein Forschungsprojekt ermöglicht und ist in diesem Zusammenhang – neben dem Landesinstitut für Präventives Handeln (LPH) und der Landeshauptstadt Saarbrücken (LHS) – im September 2020 eine Kooperation mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft (htw saar) eingegangen. Die Fakultät für Sozialwissenschaften, welche eine ausgewiesene und über die Landesgrenzen hinaus bekannte empirische Forschungstradition (qualitativ wie quantitativ) vorzuweisen hat, war hierbei maßgeblich beteiligt. Die Entsendung von Dr. Sandra Hahn M.A. als Sozialwissenschaftlerin, Kriminologin und Polizeiwissenschaftlerin war insbesondere durch ihre Expertise und Erfahrung in kooperativen Forschungsprojekten – national wie international – im Kriminalitäts- und Polizeikontext für die KRA von Bedeutung. Hierbei war die Vernetzung von Forschung und Lehre ein wesentlicher Faktor, sodass sich mit Bekanntwerden der Mitarbeit der htw saar freiwillig Studierende und Absolvent*innen meldeten und ihr Interesse und Mitarbeit an dem Projekt bekundeten. Folglich entstand ein Forschungsteam der htw saar, welches sich durch das Ergänzungsverhältnis von Lehrender, Studierenden und in der Sozialen Arbeit professionell Handelten speiste, was nicht nur die Interpretationsgemeinschaft begünstigte, sondern auch reichhaltige Perspektiven ermöglichte. Weiterhin wurde – auf Grund vorheriger gemeinsamer Forschungstätigkeit – das Landespolizeipräsidium (LPP) um Mitarbeit von einem ehemaligen studentischen Forschungsmitarbeiter der htw saar und jetzigem Kriminaloberkommissar, was bejaht wurde. Durch dessen Mitarbeit neben dem Dienst konnte die sozialwissenschaftlich-kriminologische Forschung durch Kenntnisse der Analyse und des praktischen Polizeidienstes ergänzt werden. Das Forscher*innenteam präsentiert in der Folge eine methodische und thematische Perspektivenvielfalt, was als sog ‚Vorwissen‘ verstanden werden darf, jedoch immer wieder kontrolliert zugänglich gemacht werden kann/muss (vgl. Seitter et al. 2015, S. 43).

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Qualitative Forschung – Zum Verlauf der Forschung

  • Sandra Hahn

摘要

Innerhalb des vorliegenden Forschungsprojektes wird sich zum Ziel gesetzt, die Entwicklung der Kriminalität in Saarbrücken zu erforschen. Das Ministerium für Inneres, Bauen und Sport (MIBS) hat hierfür ein Forschungsprojekt ermöglicht und ist in diesem Zusammenhang – neben dem Landesinstitut für Präventives Handeln (LPH) und der Landeshauptstadt Saarbrücken (LHS) – im September 2020 eine Kooperation mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft (htw saar) eingegangen. Die Fakultät für Sozialwissenschaften, welche eine ausgewiesene und über die Landesgrenzen hinaus bekannte empirische Forschungstradition (qualitativ wie quantitativ) vorzuweisen hat, war hierbei maßgeblich beteiligt. Die Entsendung von Dr. Sandra Hahn M.A. als Sozialwissenschaftlerin, Kriminologin und Polizeiwissenschaftlerin war insbesondere durch ihre Expertise und Erfahrung in kooperativen Forschungsprojekten – national wie international – im Kriminalitäts- und Polizeikontext für die KRA von Bedeutung. Hierbei war die Vernetzung von Forschung und Lehre ein wesentlicher Faktor, sodass sich mit Bekanntwerden der Mitarbeit der htw saar freiwillig Studierende und Absolvent*innen meldeten und ihr Interesse und Mitarbeit an dem Projekt bekundeten. Folglich entstand ein Forschungsteam der htw saar, welches sich durch das Ergänzungsverhältnis von Lehrender, Studierenden und in der Sozialen Arbeit professionell Handelten speiste, was nicht nur die Interpretationsgemeinschaft begünstigte, sondern auch reichhaltige Perspektiven ermöglichte. Weiterhin wurde – auf Grund vorheriger gemeinsamer Forschungstätigkeit – das Landespolizeipräsidium (LPP) um Mitarbeit von einem ehemaligen studentischen Forschungsmitarbeiter der htw saar und jetzigem Kriminaloberkommissar, was bejaht wurde. Durch dessen Mitarbeit neben dem Dienst konnte die sozialwissenschaftlich-kriminologische Forschung durch Kenntnisse der Analyse und des praktischen Polizeidienstes ergänzt werden. Das Forscher*innenteam präsentiert in der Folge eine methodische und thematische Perspektivenvielfalt, was als sog ‚Vorwissen‘ verstanden werden darf, jedoch immer wieder kontrolliert zugänglich gemacht werden kann/muss (vgl. Seitter et al. 2015, S. 43).