Es gibt 1.000 metallische Materialien, die aktuell industriell genutzt werden, aber sehr viel mehr mögliche. Das Potenzial ist groß, doch die Entwicklungszeiten sind lang. Im Gespräch mit Gunnar Brune schildert Dipl.-Ing. Henning Fehrmann, Geschäftsführer der Fehrmann Tech Group, wie es gelang, die Materialentwicklung mit Künstlicher Intelligenz (KI) zu virtualisieren und von Jahren auf Wochen und Tage zu reduzieren. Dafür werden Large Language Models genutzt, die mit unternehmenseigenen Daten versorgt werden. Im nächsten Schritt können Legierungen mit Machine Learning Algorithmen simuliert werden. Es gibt viele konkrete Anwendungen: Bis vor Kurzem gab es nur eine einzige Aluminiumlegierung, die für 3D-Druck und Guss genutzt werden konnte. Ideal wäre aber, wenn gedruckte Prototypen und gegossene Serienteile aus dem gleichen Material wären. Neue Metalle erlauben auch besseres Recycling. Zum Beispiel besteht eine Autokarosserie meist aus verschiedenen Metalllegierungen. Wäre die gesamte Karosserie aus einem Material, könnte sie einfacher eingeschmolzen und das Material für neue Produkte wiederverwertet werden.

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Mit generativer KI neue Metalle in Wochen statt Jahren entwickeln

  • Gunnar Brune

摘要

Es gibt 1.000 metallische Materialien, die aktuell industriell genutzt werden, aber sehr viel mehr mögliche. Das Potenzial ist groß, doch die Entwicklungszeiten sind lang. Im Gespräch mit Gunnar Brune schildert Dipl.-Ing. Henning Fehrmann, Geschäftsführer der Fehrmann Tech Group, wie es gelang, die Materialentwicklung mit Künstlicher Intelligenz (KI) zu virtualisieren und von Jahren auf Wochen und Tage zu reduzieren. Dafür werden Large Language Models genutzt, die mit unternehmenseigenen Daten versorgt werden. Im nächsten Schritt können Legierungen mit Machine Learning Algorithmen simuliert werden. Es gibt viele konkrete Anwendungen: Bis vor Kurzem gab es nur eine einzige Aluminiumlegierung, die für 3D-Druck und Guss genutzt werden konnte. Ideal wäre aber, wenn gedruckte Prototypen und gegossene Serienteile aus dem gleichen Material wären. Neue Metalle erlauben auch besseres Recycling. Zum Beispiel besteht eine Autokarosserie meist aus verschiedenen Metalllegierungen. Wäre die gesamte Karosserie aus einem Material, könnte sie einfacher eingeschmolzen und das Material für neue Produkte wiederverwertet werden.