Rekultivierung von Standorten nach dem Bergbau im Erzgebirgsvorland – Erneuerung von Ökosystemleistungen und Potenzial von Energiepflanzen der 2. Generation
摘要
Das Erzgebirgsvorland verfügt über reiche Braunkohlevorkommen. Die damit verbundene Wirtschaftsentwicklung im 19. und 20. Jahrhundert (Tagebauförderung mit sich anschließender Kohleverbrennung in Wärmekraftwerken) hinterließ gravierende Spuren für Landschaft und Umwelt. Es könnte Jahrhunderte dauern, die Naturschäden zu sanieren bzw. renaturieren. Die Grundelemente für die Erneuerung von Ökosystemen, Biodiversität und Ökosystemleistungen sind der landschaftsbezogene Wasserrückhalt und die Bodensubstanzentwicklung. Rekultivierungsaktivitäten und Investitionen in Erholungsfunktionen der Landschaft, Forschungsansätze zur Primärsukzession, die Entwicklung der Biodiversität auf technisch rekultivierten Standorten und Nutzung von Energiepflanzen der zweiten Generation im Rahmen der Rekultivierung werden beschrieben. Letztgenannte haben das Potenzial, mehrere synergetische Effekte zu erreichen (z. B. Biomasseproduktion, Bodenparameterverbesserung, Erosionsreduzierung und Kohlenstoffbindung).