Anknüpfend an die bis hierher vorgestellten Befunde bestand die übergeordnete Zielstellung des zweiten empirischen Bausteins in einer Untersuchung der Verbreitung prägender Medienerlebnisse in der Gesamtbevölkerung sowie einer weitergehenden Beschreibung und Typisierung des Phänomens. Zu diesem Zweck erfolgten in Baustein II zwei quantitative Befragungsstudien, anhand derer jeweils unterschiedliche Aspekte dieser Zielstellung adressiert werden: Zunächst wurde in Studie 3 erstmalig der Versuch unternommen, ein hochgradig individuelles Phänomen wie es prägende Medienerlebnisse darstellen auch anhand eines stärker standardisierten methodischen Vorgehens empirisch fassbar zu machen, um so Aussagen zur Prävalenz des Phänomens treffen sowie erste generalisierbare Erkenntnisse zu dessen Charakteristika sammeln zu können. Darauf aufbauend folgte in Studie 4 schließlich die Konzeption eines umfangreicheren standardisierten Befragungsinstruments, um zusätzlich zu den Erkenntnissen zur Verbreitung des Phänomens die in den Studien 1 und 2 qualitativ herausgearbeiteten Tendenzen und Muster auf einer breiten empirischen Basis zu untersuchen und in einem größeren Rahmen deskriptiv beschreiben zu können.

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Baustein II: Prävalenz, Deskription und Typisierung anhand zweier repräsentativer Online-Befragungen

  • Larissa Leonhard

摘要

Anknüpfend an die bis hierher vorgestellten Befunde bestand die übergeordnete Zielstellung des zweiten empirischen Bausteins in einer Untersuchung der Verbreitung prägender Medienerlebnisse in der Gesamtbevölkerung sowie einer weitergehenden Beschreibung und Typisierung des Phänomens. Zu diesem Zweck erfolgten in Baustein II zwei quantitative Befragungsstudien, anhand derer jeweils unterschiedliche Aspekte dieser Zielstellung adressiert werden: Zunächst wurde in Studie 3 erstmalig der Versuch unternommen, ein hochgradig individuelles Phänomen wie es prägende Medienerlebnisse darstellen auch anhand eines stärker standardisierten methodischen Vorgehens empirisch fassbar zu machen, um so Aussagen zur Prävalenz des Phänomens treffen sowie erste generalisierbare Erkenntnisse zu dessen Charakteristika sammeln zu können. Darauf aufbauend folgte in Studie 4 schließlich die Konzeption eines umfangreicheren standardisierten Befragungsinstruments, um zusätzlich zu den Erkenntnissen zur Verbreitung des Phänomens die in den Studien 1 und 2 qualitativ herausgearbeiteten Tendenzen und Muster auf einer breiten empirischen Basis zu untersuchen und in einem größeren Rahmen deskriptiv beschreiben zu können.