Das Ziel der Arbeit war es, am Beispiel der Praxis des Queer Tango aufzuzeigen, auf welche Art und Weise das Potenzial einer Dekonstruktion des heteronormativ strukturierten Tango Argentino und dessen inhärenten Diskurs der Geschlechterdifferenz hervorgebracht wird. Dieser Fragestellung ging die Annahme voraus, dass der Konstitutionsmodus des Tangos innerhalb einer diskursiven Matrix stattfindet, die zwei heteronormativ kodifizierte Rollen hervorbringt, welche aber von den Tanzenden subjektiv anders erlebt werden, als der Diskurs diese zu vermitteln vermag. An diese Annahme knüpfte die zweite Forschungsfrage an, die nach dem Verhältnis zwischen dem Diskurs der Geschlechterdifferenz und der körperlich-leiblichen Erfahrung queerer Tänzer*innen fragt.

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Fazit

  • Bianca Griech

摘要

Das Ziel der Arbeit war es, am Beispiel der Praxis des Queer Tango aufzuzeigen, auf welche Art und Weise das Potenzial einer Dekonstruktion des heteronormativ strukturierten Tango Argentino und dessen inhärenten Diskurs der Geschlechterdifferenz hervorgebracht wird. Dieser Fragestellung ging die Annahme voraus, dass der Konstitutionsmodus des Tangos innerhalb einer diskursiven Matrix stattfindet, die zwei heteronormativ kodifizierte Rollen hervorbringt, welche aber von den Tanzenden subjektiv anders erlebt werden, als der Diskurs diese zu vermitteln vermag. An diese Annahme knüpfte die zweite Forschungsfrage an, die nach dem Verhältnis zwischen dem Diskurs der Geschlechterdifferenz und der körperlich-leiblichen Erfahrung queerer Tänzer*innen fragt.