„Inwiefern können Business Improvement Districts als Beteiligungsinstrument zur Förderung der urbanen Resilienz in innerstädtischen Quartieren beitragen?“ Auf Basis der dargestellten Ergebnisse aus den strukturierten Interviews und Sichtweisen der verschiedenen Akteure wird in diesem Kapitel die Fragestellung kritisch diskutiert. Um eine konkretere Darstellung der Konstellationen und Bedingungen zu erlangen, unter denen Business Improvement Districts als Beteiligungsinstrument der Quartiersentwicklung zur Stärkung der urbanen Resilienz eingesetzt werden kann, wurden im Rahmen einer empirischen Datenerhebung Experteninterviews durchgeführt. Die Aussagen und Praxiserfahrungen der Experten werden nun mit der im Theorieteil (siehe Kap. 2) dargestellten Literatur zusammengeführt. Das ermöglicht einen praxisbezogenen Diskurs in Bezug auf den Untersuchungsgegenstand.BIDs werden in der Literatur nicht direkt als Entwicklungsinstrumente für die urbane Resilienz bezeichnet. Verknüpft man die Aussagen, welche in aktuellen Publikationen zu resilienten Handlungsempfehlungen formuliert werden, mit dem Vorgehen innerhalb der BIDs und den Aussagen der Experten, so lassen sich einige Korrelationen erkennen. Dieser neue Ansatz stellt die Originalität der Untersuchung dar. Die nachfolgende Diskussion wird thematisch in zwei Teile untergliedert, um diese Auseinandersetzung zu strukturieren. Der erste Abschnitt analysiert kritisch die Zusammenarbeit innerhalb eines BIDs im Hinblick auf die Förderung der urbanen Resilienz. Konkrete, resiliente Maßnahmen von BIDs werden im zweiten Abschnitt diskutiert und anhand von praktischen Beispielen dargestellt.

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Diskussion

  • Benjamin Willi,
  • Lucas Falter,
  • Thomas Glatte

摘要

„Inwiefern können Business Improvement Districts als Beteiligungsinstrument zur Förderung der urbanen Resilienz in innerstädtischen Quartieren beitragen?“ Auf Basis der dargestellten Ergebnisse aus den strukturierten Interviews und Sichtweisen der verschiedenen Akteure wird in diesem Kapitel die Fragestellung kritisch diskutiert. Um eine konkretere Darstellung der Konstellationen und Bedingungen zu erlangen, unter denen Business Improvement Districts als Beteiligungsinstrument der Quartiersentwicklung zur Stärkung der urbanen Resilienz eingesetzt werden kann, wurden im Rahmen einer empirischen Datenerhebung Experteninterviews durchgeführt. Die Aussagen und Praxiserfahrungen der Experten werden nun mit der im Theorieteil (siehe Kap. 2) dargestellten Literatur zusammengeführt. Das ermöglicht einen praxisbezogenen Diskurs in Bezug auf den Untersuchungsgegenstand.BIDs werden in der Literatur nicht direkt als Entwicklungsinstrumente für die urbane Resilienz bezeichnet. Verknüpft man die Aussagen, welche in aktuellen Publikationen zu resilienten Handlungsempfehlungen formuliert werden, mit dem Vorgehen innerhalb der BIDs und den Aussagen der Experten, so lassen sich einige Korrelationen erkennen. Dieser neue Ansatz stellt die Originalität der Untersuchung dar. Die nachfolgende Diskussion wird thematisch in zwei Teile untergliedert, um diese Auseinandersetzung zu strukturieren. Der erste Abschnitt analysiert kritisch die Zusammenarbeit innerhalb eines BIDs im Hinblick auf die Förderung der urbanen Resilienz. Konkrete, resiliente Maßnahmen von BIDs werden im zweiten Abschnitt diskutiert und anhand von praktischen Beispielen dargestellt.