Seit der Einführung von ChatGPT haben Bedenken hinsichtlich der Verbreitung von Desinformationen durch „Halluzinationen“ und der Aufrechterhaltung von Urteilsverzerrungen durch künstliche Intelligenz (KI) zu mehreren internationalen Bemühungen zur Regulierung von KI geführt. Regulierungsvorschläge für aufkommende Medien markieren einen Wendepunkt. Im Gegensatz zu ihrer initialen Zurückhaltung gegenüber der Regulierung des Internets scheinen Regierungen nun eine interventionsfreie Haltung gegenüber KI zu vermeiden. Dieser Beitrag vergleicht KI-Regulierungsvorschläge aus der EU und dem Vereinigten Königreich, die von freiwilliger Selbstregulierung bis hin zu gesetzlichen Verpflichtungen reichen, und analysiert, wie diese Ansätze für die Zukunft der Medien gestalten werden.

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Medienregulierung und die Zukunft der Medien: Das Fallbeispiel künstliche Intelligenz

  • Michael S. Daubs

摘要

Seit der Einführung von ChatGPT haben Bedenken hinsichtlich der Verbreitung von Desinformationen durch „Halluzinationen“ und der Aufrechterhaltung von Urteilsverzerrungen durch künstliche Intelligenz (KI) zu mehreren internationalen Bemühungen zur Regulierung von KI geführt. Regulierungsvorschläge für aufkommende Medien markieren einen Wendepunkt. Im Gegensatz zu ihrer initialen Zurückhaltung gegenüber der Regulierung des Internets scheinen Regierungen nun eine interventionsfreie Haltung gegenüber KI zu vermeiden. Dieser Beitrag vergleicht KI-Regulierungsvorschläge aus der EU und dem Vereinigten Königreich, die von freiwilliger Selbstregulierung bis hin zu gesetzlichen Verpflichtungen reichen, und analysiert, wie diese Ansätze für die Zukunft der Medien gestalten werden.