Die durchgeführte Forschung hat relevante Erkenntnisse gewonnen und einen konstruktiven Beitrag zur Beantwortung der Subforschungsfragen geleistet. Zusammengefasst zeigt sich, dass man das architektonische und städtebauliche Erbe erhalten sollte, da Kirchengebäude aufgrund ihrer architektonischen Vielfalt, ihrer Rolle als markante Wahrzeichen und ihrer ökologischen Nachhaltigkeit bedeutend sind. Dies lässt sich am besten erreichen, indem die Silhouette der Kirchen unverändert bleibt und die Umnutzung reversibel gestaltet wird. Die Forschung sieht zudem die kulturelle Nachnutzung trotz der Herausforderungen als am besten geeignet an, wie auch Experten bestätigen. Kirchliche und gesellschaftliche Bedenken betreffen Nutzungen, die mit dem sakralen Charakter der Kirchen unvereinbar sind. Hier wird empfohlen, Interessengruppen frühzeitig einzubinden und eine transparente Informationspolitik zu betreiben. Auch die hohen Kosten bei einer Umnutzung wurden thematisiert, einschließlich der Ausgaben für Gerüst und Baustelleneinrichtungen, Materialkosten durch den Denkmalschutz und Betriebskosten. Wertvoll ist auch zu wissen, welche Faktoren bestimmen, ob eine Umnutzung günstiger ist als ein Abriss. Diese wären das Verhältnis von Grundstücks- zu Sanierungskosten, der Zustand des Gebäudes sowie der Einfluss des Denkmalschutzes und potenziell zukünftige ökologische Faktoren wie die graue Energie. Aus dieser Forschung konnte auch geschlussfolgert werden, welche Bewertungsmethode für die Bewertung einer Kirche am geeignetsten ist. Von den meisten befragten Experten wird die Ertragswertmethode empfohlen. Die Sachwertmethode wäre auch geeignet, wenn die Nachnutzung keine angemessene Rendite anstrebt und die Residualwertmethode sollte in Kombination mit der Ertragswertmethode verwendet werden.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Fazit und Ausblick

  • Constantin von Rheinbaben,
  • Thomas Glatte

摘要

Die durchgeführte Forschung hat relevante Erkenntnisse gewonnen und einen konstruktiven Beitrag zur Beantwortung der Subforschungsfragen geleistet. Zusammengefasst zeigt sich, dass man das architektonische und städtebauliche Erbe erhalten sollte, da Kirchengebäude aufgrund ihrer architektonischen Vielfalt, ihrer Rolle als markante Wahrzeichen und ihrer ökologischen Nachhaltigkeit bedeutend sind. Dies lässt sich am besten erreichen, indem die Silhouette der Kirchen unverändert bleibt und die Umnutzung reversibel gestaltet wird. Die Forschung sieht zudem die kulturelle Nachnutzung trotz der Herausforderungen als am besten geeignet an, wie auch Experten bestätigen. Kirchliche und gesellschaftliche Bedenken betreffen Nutzungen, die mit dem sakralen Charakter der Kirchen unvereinbar sind. Hier wird empfohlen, Interessengruppen frühzeitig einzubinden und eine transparente Informationspolitik zu betreiben. Auch die hohen Kosten bei einer Umnutzung wurden thematisiert, einschließlich der Ausgaben für Gerüst und Baustelleneinrichtungen, Materialkosten durch den Denkmalschutz und Betriebskosten. Wertvoll ist auch zu wissen, welche Faktoren bestimmen, ob eine Umnutzung günstiger ist als ein Abriss. Diese wären das Verhältnis von Grundstücks- zu Sanierungskosten, der Zustand des Gebäudes sowie der Einfluss des Denkmalschutzes und potenziell zukünftige ökologische Faktoren wie die graue Energie. Aus dieser Forschung konnte auch geschlussfolgert werden, welche Bewertungsmethode für die Bewertung einer Kirche am geeignetsten ist. Von den meisten befragten Experten wird die Ertragswertmethode empfohlen. Die Sachwertmethode wäre auch geeignet, wenn die Nachnutzung keine angemessene Rendite anstrebt und die Residualwertmethode sollte in Kombination mit der Ertragswertmethode verwendet werden.