Das folgende Kapitel behandelt zunächst die Themen „Biogeochemische Flüsse“ und „Neue Substanzen“, die wesentliche Bestandteile des Konzepts der planetaren Belastungsgrenzen darstellen. Abschließend wird unter dem Titel „Erde und Mensch“ ein Fazit zur ökologischen Nachhaltigkeit gezogen. Die Themen „Biogeochemische Flüsse“ und „Neue Substanzen“ können im Regelfall nicht direkt einem der zuvor diskutierten Teilsysteme des Erdsystems (Klima, Leben, Luft, Wasser und Boden) zugeordnet werden, da sie mehrere dieser Teilsysteme gleichzeitig beeinflussen. Daher werden sie in diesem Kapitel separat betrachtet. Eine detaillierte Untergliederung in Fakten, Herausforderungen und Aktuelles, wie es bei den zuvor behandelten Teilsystemen erfolgt ist, wird hierbei jedoch ausgelassen. „Biogeochemische Flüsse“ umfassen den Austausch chemischer Substanzen zwischen den lebenden (biologischen) und nicht lebenden (geochemischen) Komponenten der Erde. Im Kontext der planetaren Belastungsgrenzen beziehen sich „Neue Substanzen“ auf durch menschliches Handeln eingeführte oder verstärkte Substanzen, die potenziell schwerwiegende Auswirkungen auf Umwelt und Erdsystem haben können. Das abschließende Fazit beleuchtet in mehreren Schritten, ob die Belastungsgrenze der Erde bereits erreicht ist und wie viele Lebewesen maximal auf dem Planeten existieren können, ohne die natürlichen Ressourcen zu überstrapazieren

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Übergreifende Themen

  • Michael Jacob

摘要

Das folgende Kapitel behandelt zunächst die Themen „Biogeochemische Flüsse“ und „Neue Substanzen“, die wesentliche Bestandteile des Konzepts der planetaren Belastungsgrenzen darstellen. Abschließend wird unter dem Titel „Erde und Mensch“ ein Fazit zur ökologischen Nachhaltigkeit gezogen. Die Themen „Biogeochemische Flüsse“ und „Neue Substanzen“ können im Regelfall nicht direkt einem der zuvor diskutierten Teilsysteme des Erdsystems (Klima, Leben, Luft, Wasser und Boden) zugeordnet werden, da sie mehrere dieser Teilsysteme gleichzeitig beeinflussen. Daher werden sie in diesem Kapitel separat betrachtet. Eine detaillierte Untergliederung in Fakten, Herausforderungen und Aktuelles, wie es bei den zuvor behandelten Teilsystemen erfolgt ist, wird hierbei jedoch ausgelassen. „Biogeochemische Flüsse“ umfassen den Austausch chemischer Substanzen zwischen den lebenden (biologischen) und nicht lebenden (geochemischen) Komponenten der Erde. Im Kontext der planetaren Belastungsgrenzen beziehen sich „Neue Substanzen“ auf durch menschliches Handeln eingeführte oder verstärkte Substanzen, die potenziell schwerwiegende Auswirkungen auf Umwelt und Erdsystem haben können. Das abschließende Fazit beleuchtet in mehreren Schritten, ob die Belastungsgrenze der Erde bereits erreicht ist und wie viele Lebewesen maximal auf dem Planeten existieren können, ohne die natürlichen Ressourcen zu überstrapazieren