Dieses Kapitel beleuchtet die Auswirkungen der digitalen Transformation im Gesundheitswesen und den damit verbundenen Technostress, dem das Gesundheitspersonal zunehmend ausgesetzt ist. Während Technologien die Effizienz und die Qualität der Patientenversorgung verbessern können, zeigen Studien, dass sie auch negative Folgen haben, darunter Burnout, sinkende Arbeitszufriedenheit und eine erhöhte Fluktuationsabsicht. Technostress manifestiert sich häufig in Form von Überforderung, Unsicherheit und Frustration aufgrund technischer Unzuverlässigkeit, was den Arbeitsalltag erheblich erschweren kann. Gleichzeitig wird aber auch die positive Seite des Technostresses immer stärker hervorgehoben. Wenn digitale Technologien unter den richtigen Bedingungen eingesetzt werden, kann dies nicht nur die Innovationskraft steigern, sondern auch die Arbeitszufriedenheit und das Kompetenzgefühl der Mitarbeitenden fördern. Dazu braucht es einen verlässlichen IT-Support und die frühzeitige Einbindung vom Personal in die Entwicklung, Implementierung und Evaluation. Wenn Gesundheitspersonal durch gezielte Schulungen und Unterstützung von technikaffinen Kolleg*innen lernt, technologische Neuerungen zu nutzen, können sie diese als Bereicherung wahrnehmen. Für den erfolgreichen Umgang mit Technostress sind eine innovationsfördernde Organisationskultur, klare Strategien zur digitalen Transformation und die Schaffung technischer Unterstützungsrollen von zentraler Bedeutung. Führungspersonen spielen eine Schlüsselrolle, indem sie eine fördernde Umgebung schaffen. In einer solchen Kultur kann das Gesundheitspersonal den digitalen Wandel nicht als Belastung, sondern als Chance für persönliches und berufliches Wachstum erleben.

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Technostress: die digitale Transformation als Mehrbelastung beim Gesundheitspersonal

  • Christoph Golz,
  • Jannic Stefan Bieri

摘要

Dieses Kapitel beleuchtet die Auswirkungen der digitalen Transformation im Gesundheitswesen und den damit verbundenen Technostress, dem das Gesundheitspersonal zunehmend ausgesetzt ist. Während Technologien die Effizienz und die Qualität der Patientenversorgung verbessern können, zeigen Studien, dass sie auch negative Folgen haben, darunter Burnout, sinkende Arbeitszufriedenheit und eine erhöhte Fluktuationsabsicht. Technostress manifestiert sich häufig in Form von Überforderung, Unsicherheit und Frustration aufgrund technischer Unzuverlässigkeit, was den Arbeitsalltag erheblich erschweren kann. Gleichzeitig wird aber auch die positive Seite des Technostresses immer stärker hervorgehoben. Wenn digitale Technologien unter den richtigen Bedingungen eingesetzt werden, kann dies nicht nur die Innovationskraft steigern, sondern auch die Arbeitszufriedenheit und das Kompetenzgefühl der Mitarbeitenden fördern. Dazu braucht es einen verlässlichen IT-Support und die frühzeitige Einbindung vom Personal in die Entwicklung, Implementierung und Evaluation. Wenn Gesundheitspersonal durch gezielte Schulungen und Unterstützung von technikaffinen Kolleg*innen lernt, technologische Neuerungen zu nutzen, können sie diese als Bereicherung wahrnehmen. Für den erfolgreichen Umgang mit Technostress sind eine innovationsfördernde Organisationskultur, klare Strategien zur digitalen Transformation und die Schaffung technischer Unterstützungsrollen von zentraler Bedeutung. Führungspersonen spielen eine Schlüsselrolle, indem sie eine fördernde Umgebung schaffen. In einer solchen Kultur kann das Gesundheitspersonal den digitalen Wandel nicht als Belastung, sondern als Chance für persönliches und berufliches Wachstum erleben.