Identitätskonstruktionen ergeben sich aus einem Wechselspiel von Selbst- und Fremdpositionierungen vor dem Hintergrund des (arbeits)ideologischen Diskurses. In biographischen Interviews investieren junge Erwachsene selbst in Positionen und stellen dabei Identität her und dar (vgl. Lucius-Hoene/Deppermann 2002, S. 10, S. 55; vgl. Kap 5). Zugleich sind und werden sie aber in der „Aktivgesellschaft“ (Lessenich 2003, S. 218; Lessenich 2013, S. 16) politisch positioniert durch den arbeitsideologischen Diskurs, der unter anderem in der aktivierenden Arbeitsmarktpolitik Gestalt annimmt (vgl. Kap. 2).

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Schlussbetrachtungen: Identitätskonstruktionen im arbeitsideologischen Diskurs

  • Anna Kristina Sailer

摘要

Identitätskonstruktionen ergeben sich aus einem Wechselspiel von Selbst- und Fremdpositionierungen vor dem Hintergrund des (arbeits)ideologischen Diskurses. In biographischen Interviews investieren junge Erwachsene selbst in Positionen und stellen dabei Identität her und dar (vgl. Lucius-Hoene/Deppermann 2002, S. 10, S. 55; vgl. Kap 5). Zugleich sind und werden sie aber in der „Aktivgesellschaft“ (Lessenich 2003, S. 218; Lessenich 2013, S. 16) politisch positioniert durch den arbeitsideologischen Diskurs, der unter anderem in der aktivierenden Arbeitsmarktpolitik Gestalt annimmt (vgl. Kap. 2).