Inszenierung urbaner Praktiken und szenespezifischer Wissensbestände. Skateboarding im Kurzfilm Belong
摘要
Am Beispiel des Kurzfilms Belong (USA 2014) befasst sich der Beitrag mit der filmischen (Re-)Präsentation von Skateboarding und den Wissensbeständen der Szenewelt. Vor dem Hintergrund einer detaillierten Beschreibung der Filmsprache werden die Wissensbestände und deren Bedeutungen in ihrer Darstellung mittels unterschiedlicher Gestaltungs- und Erzählmittel herausgearbeitet. Dabei zeigt sich: Als von der Szene für die Szene hergestelltes kulturelles Artefakt berichtet der Kurzfilm authentisch über bedeutsame Motive und Aktivitäten im Skateboarding, die sich gleichermaßen auch in der realen Szenewelt finden beziehungsweise beobachten lassen. Der Beitrag verweist auf die Bedeutung audiovisueller Materialien in der Szene und macht zugleich deren Potenzial für die (ethnografische) (Jugend-)Szeneforschung deutlich.