Rentenpolitik
摘要
Rentenpolitik soll erlauben, im Alter den Lebensunterhalt bestreiten zu können, ohne erwerbstätig zu sein, sowie im Falle von Erwerbsunfähigkeit Einkommen zu gewähren und Hinterbliebene zu versorgen. Die Höhe der gesetzlichen Rente in Deutschland richtet sich nach den erzielten Jahreseinkommen im Vergleich zu den jährlichen Durchschnittseinkommen, dem Zeitpunkt des Renteneintritts, dem Rentenversicherungszweck und dem aktuellen Rentenwert. Der aktuelle Rentenwert schreibt die allgemeine (Brutto-/Netto-)Lohnentwicklung fort und berücksichtigt die demografische Zusammensetzung der Bevölkerung sowie die „Ausbaustufe“ der privaten, steuerlich geförderten Altersversorgung. Die Alterssicherung ist eine Vorsorgeleistung, für die während der Erwerbstätigenphase vorgesorgt werden kann (sparen). Der Schutz gegen Invalidität und für Hinterbliebene zeigt jedoch auch, dass der „Schadens“eintritt unsicher ist (klassische Versicherungsfunktion). Im Falle individuellen Sparens kann der Einzelne nicht absehen, welche Summe bis zum Lebensende ausreichend ist (Langlebigkeitsrisiko). Ein Dauerbrenner der Rentenpolitik ist die Frage, ob das Umlage- oder das Kapitaldeckungsverfahren besser geeignet ist. Ferner: Reicht die gesetzliche Rente und werden die zukünftigen Beitragszahler durch die zu erwartenden Beitragssätze nicht überfordert? Welche Rentenpolitik wird in der Demokratie verfolgt und welche Rolle spielt dabei der Medianwähler in einer alternden Gesellschaft?