Im Rahmen des ersten Teils der Ausarbeitung wird die Komplexität des Phänomens der gesundheitlichen Ungleichheiten deutlich. Dies ist einerseits auf die Mehrdimensionalität sowohl der Gesundheit als auch der sozialen Ungleichheit zurückzuführen, andererseits auf die mannigfaltige Zusammenhangsstruktur des Phänomens und deren zeitliche Dynamik im Lebensverlauf und im Kohortenvergleich. Vergangene Forschung ist allerdings dazu in der Lage, diese Komplexität in vielerlei Hinsicht zu systematisieren und theoretisch sowie empirisch zu klären. Vor dem Hintergrund der Bedeutsamkeit der Kerndimensionen sozialer Ungleichheit für die Gesundheit in der Bevölkerung wird klar, dass Folgen demografischer Veränderungsprozesse für die Morbiditätsstrukturen einer Population auf Kenntnisse zu den Strukturen gesundheitlicher Ungleichheiten angewiesen sind. Nur so kann ein Verständnis für mögliche Expansions- oder Kompressionsprozesse der Morbidität hergeleitet werden. Ausgehend von dem bis hier beschriebenen Forschungsstand und dem daraus abgeleiteten Modell zur gesundheitlichen Ungleichheit im Lebensverlauf und Kohortenvergleich lassen sich grundlegende Hypothesen und Annahmen für eine empirische Analyse ableiten.

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Resümee zu Teil I: Ausgangspunkt einer empirischen Analyse zu Dynamiken in gesundheitlichen Ungleichheiten

  • Christoph Frohn

摘要

Im Rahmen des ersten Teils der Ausarbeitung wird die Komplexität des Phänomens der gesundheitlichen Ungleichheiten deutlich. Dies ist einerseits auf die Mehrdimensionalität sowohl der Gesundheit als auch der sozialen Ungleichheit zurückzuführen, andererseits auf die mannigfaltige Zusammenhangsstruktur des Phänomens und deren zeitliche Dynamik im Lebensverlauf und im Kohortenvergleich. Vergangene Forschung ist allerdings dazu in der Lage, diese Komplexität in vielerlei Hinsicht zu systematisieren und theoretisch sowie empirisch zu klären. Vor dem Hintergrund der Bedeutsamkeit der Kerndimensionen sozialer Ungleichheit für die Gesundheit in der Bevölkerung wird klar, dass Folgen demografischer Veränderungsprozesse für die Morbiditätsstrukturen einer Population auf Kenntnisse zu den Strukturen gesundheitlicher Ungleichheiten angewiesen sind. Nur so kann ein Verständnis für mögliche Expansions- oder Kompressionsprozesse der Morbidität hergeleitet werden. Ausgehend von dem bis hier beschriebenen Forschungsstand und dem daraus abgeleiteten Modell zur gesundheitlichen Ungleichheit im Lebensverlauf und Kohortenvergleich lassen sich grundlegende Hypothesen und Annahmen für eine empirische Analyse ableiten.