Die vorliegende Studie untersucht, inwiefern Journalist*innen in der Wirtschaftsberichterstattung auf Geschichte sowie spezifisch Unternehmensgeschichte Bezug nehmen. In einer quantitativen Medieninhaltsanalyse der Berichterstattung der Ressorts Wirtschaft, Unternehmen und Finanzen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) im April 2021 wurden insgesamt 1.055 Artikel analysiert (Vollerhebung). Die Ergebnisse zeigen, dass rund die Hälfte aller Artikel einen Geschichts- oder Vergangenheitsbezug aufweisen und deuten somit die Relevanz des Themas Unternehmensgeschichte in der Wirtschaftsberichterstattung an. Die Studie weist Themen von Artikeln mit Geschichts- und Vergangenheitsbezug aus und beschreibt detailliert Themen unternehmensexterner- und interner Geschichts- und Vergangenheitsbezüge. Unter Rückgriff auf die Nachrichtenwertforschung sowie das Intereffikationsmodell werden Schlussfolgerungen für die strategische Kommunikation von Organisationen im Umgang mit historischen Themen sowie die Presse- und Medienarbeit gezogen.

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Bezugnahme auf Unternehmensgeschichte und historische Ereignisse in der Wirtschaftsberichterstattung: Schlussfolgerungen für die Pressearbeit

  • Felix Krebber,
  • Sophie Bengel,
  • Viktoria Gremm,
  • Franziska Just,
  • Svenja Maurer

摘要

Die vorliegende Studie untersucht, inwiefern Journalist*innen in der Wirtschaftsberichterstattung auf Geschichte sowie spezifisch Unternehmensgeschichte Bezug nehmen. In einer quantitativen Medieninhaltsanalyse der Berichterstattung der Ressorts Wirtschaft, Unternehmen und Finanzen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) im April 2021 wurden insgesamt 1.055 Artikel analysiert (Vollerhebung). Die Ergebnisse zeigen, dass rund die Hälfte aller Artikel einen Geschichts- oder Vergangenheitsbezug aufweisen und deuten somit die Relevanz des Themas Unternehmensgeschichte in der Wirtschaftsberichterstattung an. Die Studie weist Themen von Artikeln mit Geschichts- und Vergangenheitsbezug aus und beschreibt detailliert Themen unternehmensexterner- und interner Geschichts- und Vergangenheitsbezüge. Unter Rückgriff auf die Nachrichtenwertforschung sowie das Intereffikationsmodell werden Schlussfolgerungen für die strategische Kommunikation von Organisationen im Umgang mit historischen Themen sowie die Presse- und Medienarbeit gezogen.