Mittels eines konzeptionellen Modells wurde untersucht, wie die Attraktivität von Eventmarken und von Place Brands (Ortsmarken) auf die Eventmarkenerfahrung und die Place Brand-Erfahrung sowie auf die Eventmarkenloyalität wirken. Zur Messung der Attraktivität dienten die Kategorien Anziehungskraft, Sympathie, Vertrautheit, Ähnlichkeit und Reputation. Es konnten positive Korrelationen zwischen der Eventmarkenattraktivität und der Eventmarkenerfahrung sowie zwischen der Place Brand-Attraktivität und der Place Brand-Erfahrung festgestellt werden. Daraus resultiert die Empfehlung, dass Eventveranstalter und Destinationsvermarkter die Attraktivitäten der Eventmarke und der Place Brand in Bezug auf die fünf genannten Kategorien verbessern sollten, um eine positive Eventmarkenerfahrung zu ermöglichen. Eine positive Eventmarkenattraktivität und eine positive Place Brand-Attraktivität beeinflussen auch die Eventmarkenloyalität, woraus sich langfristige Auswirkungen in wirtschaftlicher, sozialer und touristischer Hinsicht ableiten lassen. Eine positive Markenattraktivität ist bedeutsam dafür, dass Konsumenten bzw. Teilnehmer das Event und die Destination positiv erleben und miteinander verbinden. Zusätzlich zu der Erkenntnis, dass die Eventmarkenattraktivität einen positiven Effekt auf die Place Brand-Attraktivität hat, zeigt sich derselbe Befund auch im Fall der Markenerfahrung. Die Eventmarke besitzt eine positive Wirkung auf die Place Brand. Mit dem Ziel des Place-Making können Eventmarken somit Orte bzw. Destinationen attraktiver machen und ihnen Bedeutung und Identität verleihen.

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Wie beeinflussen Eventmarken und Place Brands die Eventmarkenloyalität? Eine quantitative Analyse der Wirkungen von Eventmarkenattraktivität und -erfahrung.

  • Sören Bär,
  • Kathleen Schick,
  • Markus Kurscheidt

摘要

Mittels eines konzeptionellen Modells wurde untersucht, wie die Attraktivität von Eventmarken und von Place Brands (Ortsmarken) auf die Eventmarkenerfahrung und die Place Brand-Erfahrung sowie auf die Eventmarkenloyalität wirken. Zur Messung der Attraktivität dienten die Kategorien Anziehungskraft, Sympathie, Vertrautheit, Ähnlichkeit und Reputation. Es konnten positive Korrelationen zwischen der Eventmarkenattraktivität und der Eventmarkenerfahrung sowie zwischen der Place Brand-Attraktivität und der Place Brand-Erfahrung festgestellt werden. Daraus resultiert die Empfehlung, dass Eventveranstalter und Destinationsvermarkter die Attraktivitäten der Eventmarke und der Place Brand in Bezug auf die fünf genannten Kategorien verbessern sollten, um eine positive Eventmarkenerfahrung zu ermöglichen. Eine positive Eventmarkenattraktivität und eine positive Place Brand-Attraktivität beeinflussen auch die Eventmarkenloyalität, woraus sich langfristige Auswirkungen in wirtschaftlicher, sozialer und touristischer Hinsicht ableiten lassen. Eine positive Markenattraktivität ist bedeutsam dafür, dass Konsumenten bzw. Teilnehmer das Event und die Destination positiv erleben und miteinander verbinden. Zusätzlich zu der Erkenntnis, dass die Eventmarkenattraktivität einen positiven Effekt auf die Place Brand-Attraktivität hat, zeigt sich derselbe Befund auch im Fall der Markenerfahrung. Die Eventmarke besitzt eine positive Wirkung auf die Place Brand. Mit dem Ziel des Place-Making können Eventmarken somit Orte bzw. Destinationen attraktiver machen und ihnen Bedeutung und Identität verleihen.