Digitale Werkzeuge spielen eine zunehmend bedeutende Rolle in der Landschaftsarchitektur und der Umweltplanung, da sie innovative Möglichkeiten bieten, Planung, Design und Management von Freiräumen zu optimieren. Aktuell stehen Digitale Zwillinge im Fokus von Forschung und Entwicklung. Der Begriff „digitaler Zwilling“ bezieht sich auf eine virtuelle Repräsentation eines physischen Objekts, dem Daten aus der Realität zugewiesen sind. Hierdurch unterscheidet er sich von dem 3D-Modell, das als rein geometrische Repräsentation des Objekts bzw. Freiraumes dient. Der Digitale Zwilling kann um Daten, die in Echtzeit aktualisiert werden, ergänzt werden und liefert detaillierte Informationen über den Zustand, das Verhalten und die Performance des realen Objekts. In der Landschaftsarchitektur und der Umweltplanung ermöglichen digitale Zwillinge eine präzise und effiziente Gestaltung von Freiräumen. Im Studiengang „Landschaftsarchitektur und Umweltplanung“ an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) werden Studentinnen und Studenten in eine Vielzahl von Schlüsselkonzepten und -technologien zu Digitalen Zwillingen eingeführt. Ein Schwerpunkt liegt auf der Erfassung und Verarbeitung von Geodaten mittels GIS-Technologien, um ein fundiertes Verständnis der natürlichen Umgebung und ihrer Eigenschaften zu entwickeln. Durch praktische Übungen in 3D-Modellierung und Visualisierung werden die Studentinnen und Studenten befähigt, komplexe Landschafts- bzw. Freiraumstrukturen zu erstellen und zu analysieren. Die Studentinnen und Studenten lernen, wie sie Simulationssoftware einsetzen können, um Veränderungen in der Landschaft vorherzusagen und zu bewerten, sei es in Bezug auf Wassermanagement, Erosion oder Vegetationskunde. Die erworbenen Kenntnisse ermöglichen es den Studentinnen und Studenten, adäquate Fragestellungen aus ihrer Fachdisziplin in der Praxis mit Hilfe digitaler Werkzeuge zu bearbeiten.

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Digitale Werkzeuge in der Landschaftsarchitektur und der Umweltplanung

  • Tobias Haelke,
  • Christian Jolk,
  • Lucas Kaußen,
  • Mirco Timmer

摘要

Digitale Werkzeuge spielen eine zunehmend bedeutende Rolle in der Landschaftsarchitektur und der Umweltplanung, da sie innovative Möglichkeiten bieten, Planung, Design und Management von Freiräumen zu optimieren. Aktuell stehen Digitale Zwillinge im Fokus von Forschung und Entwicklung. Der Begriff „digitaler Zwilling“ bezieht sich auf eine virtuelle Repräsentation eines physischen Objekts, dem Daten aus der Realität zugewiesen sind. Hierdurch unterscheidet er sich von dem 3D-Modell, das als rein geometrische Repräsentation des Objekts bzw. Freiraumes dient. Der Digitale Zwilling kann um Daten, die in Echtzeit aktualisiert werden, ergänzt werden und liefert detaillierte Informationen über den Zustand, das Verhalten und die Performance des realen Objekts. In der Landschaftsarchitektur und der Umweltplanung ermöglichen digitale Zwillinge eine präzise und effiziente Gestaltung von Freiräumen. Im Studiengang „Landschaftsarchitektur und Umweltplanung“ an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) werden Studentinnen und Studenten in eine Vielzahl von Schlüsselkonzepten und -technologien zu Digitalen Zwillingen eingeführt. Ein Schwerpunkt liegt auf der Erfassung und Verarbeitung von Geodaten mittels GIS-Technologien, um ein fundiertes Verständnis der natürlichen Umgebung und ihrer Eigenschaften zu entwickeln. Durch praktische Übungen in 3D-Modellierung und Visualisierung werden die Studentinnen und Studenten befähigt, komplexe Landschafts- bzw. Freiraumstrukturen zu erstellen und zu analysieren. Die Studentinnen und Studenten lernen, wie sie Simulationssoftware einsetzen können, um Veränderungen in der Landschaft vorherzusagen und zu bewerten, sei es in Bezug auf Wassermanagement, Erosion oder Vegetationskunde. Die erworbenen Kenntnisse ermöglichen es den Studentinnen und Studenten, adäquate Fragestellungen aus ihrer Fachdisziplin in der Praxis mit Hilfe digitaler Werkzeuge zu bearbeiten.