Die Arbeits- und Lebensbedingungen von Arbeitsmigrant*innen in der deutschen Fleischindustrie unter dem Brennglas der COVID-19-Pandemie
摘要
Im Frühsommer des Jahres 2020 wurden zahlreiche COVID-19-Ausbrüche in der Fleischindustrie bekannt. Allein beim Schlachthofkonzern Tönnies in Rheda-Wiedenbrück waren in der Produktion mehr als 1400 Arbeiter*innen positiv auf das COVID-19-Virus getestet worden (Hans-Böckler-Stiftung, 2020). Dieser und andere Vorfälle regten die öffentliche Diskussion über die Arbeits- und Lebensbedingungen der ausländischen Beschäftigten in der deutschen Fleischindustrie erneut an.