Inwiefern kann Meleko Mokgosis Werkreihe Democratic Intuition (2013–2019) als künstlerisches Plädoyer für mehr Radikale Demokratie verstanden werden? Um diese Frage zu beantworten, verfolge ich in diesem Aufsatz drei Ansätze. Erstens möchte ich untersuchen, inwiefern künstlerische Praxis dazu beitragen kann, zu analysieren, warum viele Menschen sich von der Demokratie in ihrem Alltag wenig affiziert fühlen. Zweitens intendiere ich Lösungen vorzuschlagen, wie die Demokratie Menschen auf affektiv-emotionaler, aber auch auf desiderativer Ebene ansprechen kann. Dazu werde ich mich auf die Werkreihe Democratic Intuition (2013–2019) von Meleko Mokgosi fokussieren. Drittens werde ich unter Bezugnahme auf Yannis Stavrakakis’s The Lacanian Left. Psychoanalysis, Theory, Politics (2007) die Zusammenhänge zwischen demokratischer Partizipation und Konsumkultur analysieren.

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Meleko Mokgosis Werkreihe Democratic Intuition (2013–2019) als künstlerisches Plädoyer für Radikale Demokratie

  • Sarah Hegenbart

摘要

Inwiefern kann Meleko Mokgosis Werkreihe Democratic Intuition (2013–2019) als künstlerisches Plädoyer für mehr Radikale Demokratie verstanden werden? Um diese Frage zu beantworten, verfolge ich in diesem Aufsatz drei Ansätze. Erstens möchte ich untersuchen, inwiefern künstlerische Praxis dazu beitragen kann, zu analysieren, warum viele Menschen sich von der Demokratie in ihrem Alltag wenig affiziert fühlen. Zweitens intendiere ich Lösungen vorzuschlagen, wie die Demokratie Menschen auf affektiv-emotionaler, aber auch auf desiderativer Ebene ansprechen kann. Dazu werde ich mich auf die Werkreihe Democratic Intuition (2013–2019) von Meleko Mokgosi fokussieren. Drittens werde ich unter Bezugnahme auf Yannis Stavrakakis’s The Lacanian Left. Psychoanalysis, Theory, Politics (2007) die Zusammenhänge zwischen demokratischer Partizipation und Konsumkultur analysieren.