Die folgenden sieben Werkstattberichte repräsentieren Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und unterschiedlichen Größenordnungen. Jeder Werkstattbericht spiegelt einen besonderen Aspekt nachhaltigen Vergütungsmanagements wider. Das System EULE in der Fritz-Gruppe basiert auf einer summarischen Arbeitsplatzbewertung, nutzt Beurteilerkonferenzen und Verteilungsvorgaben für die individuelle Leistungsbeurteilung. Das sind Basics. Pfiffig und nachhaltig wird EULE dadurch, dass zentrale Kennzahlen des Unternehmens in Gruppenprämien umgesetzt werden und dadurch nennenswerte Prozessverbesserungen erzielt wurden (siehe Abschn. 3.1). NExx bei ifm electronic setzt auf eine gründliche Arbeitsplatzbewertung mit einer soliden Leistungsbeurteilung. Das Besondere besteht darin, dass generelle Erhöhungen (in tarifgebundenen Unternehmen wären dies Tariferhöhungen) nicht an alle Mitarbeiter in gleicher Weise weitergegeben werden, sondern leistungsabhängig erfolgen. Ein spannender Ansatz, der die nachhaltige Wirksamkeit positiv beeinflusst. Außerdem wurde die Kompensation einer Arbeitszeitverlängerung von 35 auf 40 h pro Woche in eine variable Entgeltkomponente überführt, die den Erfolg des Unternehmens abbildet (siehe Abschn. 3.2). Bei TIGGES wiederum werden optimierte Zielvereinbarungen auf eine kluge Art und Weise eingesetzt, um das Augenmerk der Mitarbeiter auf jeweils relevante Aspekte zu lenken und sie am Erfolg partizipieren zu lassen (siehe Abschn. 3.3). In einem metallverarbeitenden Unternehmen werden gezielt Vergütungselemente entwickelt, die auf die Attraktivität als Arbeitgeber in diesem regionalen Arbeitsmarkt „einzahlen“ (siehe Abschn. 3.4). Die Sparkasse Siegen setzt mit einem Modell der Kapitalbeteiligung der Mitarbeiter am Unternehmen auf eine langfristige Bindung mit interessanten Optionen für die Mitarbeiter (siehe Abschn. 3.5). Heiko Fischer beschreibt ein spannendes und innovatives Verfahren des Leistungsfeedbacks aus einer Hotelkette, das sowohl in Verbindung mit Entgelt wie auch in der „entgeltfreien Zone“ genutzt werden kann (siehe Abschn. 3.6). Der siebte Werkstattbericht gibt Einblick in die Handhabung von Leistungsbeurteilungen und leistungsvariablem Entgelt in 21 Industrieunternehmen, die ihre Erfahrungen zur Verfügung stellen (siehe Abschn. 3.7).

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Werkstattberichte aus der Praxis

  • Jürgen Weißenrieder,
  • Klaus Weiss,
  • Steffen Fischer,
  • Jens Tigges,
  • Gunther Wolf,
  • Eckhard Eyer,
  • Stefan Becker,
  • Stefan Fritz,
  • Heiko Fischer

摘要

Die folgenden sieben Werkstattberichte repräsentieren Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und unterschiedlichen Größenordnungen. Jeder Werkstattbericht spiegelt einen besonderen Aspekt nachhaltigen Vergütungsmanagements wider. Das System EULE in der Fritz-Gruppe basiert auf einer summarischen Arbeitsplatzbewertung, nutzt Beurteilerkonferenzen und Verteilungsvorgaben für die individuelle Leistungsbeurteilung. Das sind Basics. Pfiffig und nachhaltig wird EULE dadurch, dass zentrale Kennzahlen des Unternehmens in Gruppenprämien umgesetzt werden und dadurch nennenswerte Prozessverbesserungen erzielt wurden (siehe Abschn. 3.1). NExx bei ifm electronic setzt auf eine gründliche Arbeitsplatzbewertung mit einer soliden Leistungsbeurteilung. Das Besondere besteht darin, dass generelle Erhöhungen (in tarifgebundenen Unternehmen wären dies Tariferhöhungen) nicht an alle Mitarbeiter in gleicher Weise weitergegeben werden, sondern leistungsabhängig erfolgen. Ein spannender Ansatz, der die nachhaltige Wirksamkeit positiv beeinflusst. Außerdem wurde die Kompensation einer Arbeitszeitverlängerung von 35 auf 40 h pro Woche in eine variable Entgeltkomponente überführt, die den Erfolg des Unternehmens abbildet (siehe Abschn. 3.2). Bei TIGGES wiederum werden optimierte Zielvereinbarungen auf eine kluge Art und Weise eingesetzt, um das Augenmerk der Mitarbeiter auf jeweils relevante Aspekte zu lenken und sie am Erfolg partizipieren zu lassen (siehe Abschn. 3.3). In einem metallverarbeitenden Unternehmen werden gezielt Vergütungselemente entwickelt, die auf die Attraktivität als Arbeitgeber in diesem regionalen Arbeitsmarkt „einzahlen“ (siehe Abschn. 3.4). Die Sparkasse Siegen setzt mit einem Modell der Kapitalbeteiligung der Mitarbeiter am Unternehmen auf eine langfristige Bindung mit interessanten Optionen für die Mitarbeiter (siehe Abschn. 3.5). Heiko Fischer beschreibt ein spannendes und innovatives Verfahren des Leistungsfeedbacks aus einer Hotelkette, das sowohl in Verbindung mit Entgelt wie auch in der „entgeltfreien Zone“ genutzt werden kann (siehe Abschn. 3.6). Der siebte Werkstattbericht gibt Einblick in die Handhabung von Leistungsbeurteilungen und leistungsvariablem Entgelt in 21 Industrieunternehmen, die ihre Erfahrungen zur Verfügung stellen (siehe Abschn. 3.7).