Schüler*innen und Lehrkräfte sind häufig mit verschiedenen Formen von Ängsten konfrontiert, die den schulischen Alltag maßgeblich beeinflussen. Prüfungsangst führt zu erheblichem Stress, selbstwertbedrohlichen Befürchtungen und eingeschränktem Leistungsvermögen, wobei sowohl familiäre als auch schulische Faktoren eine Rolle spielen. Schulabsentismus, manifestiert als Schulschwänzen, angstbedingte Schulverweigerung oder elternbedingte Schulversäumnisse, betrifft Schüler*innen aller Schultypen und erfordert eine umfassende Herangehensweise zur Prävention und Bewältigung, um die individuellen Bedürfnisse von Lernenden, Eltern und Lehrkräften zu berücksichtigen. Schüchternheit, ein nicht-klinisches, jedoch weit verbreitetes Phänomen, kann zu verzerrten Leistungseinschätzungen und sozialen Hemmungen im Schulkontext führen, die von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter nachwirken. Die Erkennung und das Verständnis dieser Angstformen sind essenziell, um eine förderliche und sichere Lernumgebung zu schaffen, in der alle Beteiligten unterstützt und befähigt werden, ihre Potenziale voll zu entfalten.

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Welche Ängste begleiten Schüler*innen und Lehrkräfte?

  • Lisa Zeuch,
  • Natacha Stevenin,
  • Ines Müller,
  • Lisa Ripoll Y Schmitz,
  • Theresa Karge,
  • Zoi Vratidou

摘要

Schüler*innen und Lehrkräfte sind häufig mit verschiedenen Formen von Ängsten konfrontiert, die den schulischen Alltag maßgeblich beeinflussen. Prüfungsangst führt zu erheblichem Stress, selbstwertbedrohlichen Befürchtungen und eingeschränktem Leistungsvermögen, wobei sowohl familiäre als auch schulische Faktoren eine Rolle spielen. Schulabsentismus, manifestiert als Schulschwänzen, angstbedingte Schulverweigerung oder elternbedingte Schulversäumnisse, betrifft Schüler*innen aller Schultypen und erfordert eine umfassende Herangehensweise zur Prävention und Bewältigung, um die individuellen Bedürfnisse von Lernenden, Eltern und Lehrkräften zu berücksichtigen. Schüchternheit, ein nicht-klinisches, jedoch weit verbreitetes Phänomen, kann zu verzerrten Leistungseinschätzungen und sozialen Hemmungen im Schulkontext führen, die von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter nachwirken. Die Erkennung und das Verständnis dieser Angstformen sind essenziell, um eine förderliche und sichere Lernumgebung zu schaffen, in der alle Beteiligten unterstützt und befähigt werden, ihre Potenziale voll zu entfalten.