In dem Film „Welt am Draht“ von Rainer Werner Fassbinder (1973), der Verfilmung eines Science-fiction-Romans von Daniel F. Galouye, geht es – lange vor dem berühmteren „Matrix“ (1999) – um eine simulierte Computer-Welt mit simulierten Individuen. In ihm wird einer der Hauptpersonen aus einer höheren Ebene (ist es die der Realität?) eine Information zugespielt, die ein verschlüsselter Hinweis darauf sein soll, daß sich die betreffende Person in einer nur scheinbaren Wirklichkeit befindet. Entschlüsselbar ist sie nur für einen Kundigen. Es handelt sich um ein Blatt, auf dem die Zeichnung eines antiken Kriegers neben der einer Schildkröte zu sehen ist. Das zu deuten, daran würden heute nicht wenige scheitern; aber zu Fassbinders Zeit ging das noch, zumindest unter Gebildeten.

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Der Wettlauf zwischen Achill und der Schildkröte

  • Wolfgang Weimer

摘要

In dem Film „Welt am Draht“ von Rainer Werner Fassbinder (1973), der Verfilmung eines Science-fiction-Romans von Daniel F. Galouye, geht es – lange vor dem berühmteren „Matrix“ (1999) – um eine simulierte Computer-Welt mit simulierten Individuen. In ihm wird einer der Hauptpersonen aus einer höheren Ebene (ist es die der Realität?) eine Information zugespielt, die ein verschlüsselter Hinweis darauf sein soll, daß sich die betreffende Person in einer nur scheinbaren Wirklichkeit befindet. Entschlüsselbar ist sie nur für einen Kundigen. Es handelt sich um ein Blatt, auf dem die Zeichnung eines antiken Kriegers neben der einer Schildkröte zu sehen ist. Das zu deuten, daran würden heute nicht wenige scheitern; aber zu Fassbinders Zeit ging das noch, zumindest unter Gebildeten.