Motivation: Warum Motivation mehr ist als Interesse
摘要
Dass Motivation für berufliches Fortkommen, Zufriedenheit, Wohlbefinden und den Einfluss auf Andere relevant ist, muss man niemandem erklären. Einsatzkräfte erleben in ihrem Berufsalltag Phasen von Motiviertheit und fehlendem inneren Antriebs. Die täglichen Belastungen und die Potenziale, diese zu bewältigen, sind für die Aufrechterhaltung von Motivation nicht unerheblich. Außerdem müssen Einsatzkräfte häufig andere Menschen dazu bringen, etwas zu tun, das dem Einsatzziel dient. Nicht immer verfolgen Adressat*innen die gleichen Ziele wie Einsatzkräfte. Dann geht es darum, sie auf die Perspektive der Einsatzkräfte zu justieren, sie zu motivieren. Das Kapitel stellt die psychologischen Kräfte vor, die für Motivation verantwortlich sind. Es klärt über die Richtigkeit gängiger Motivations-Narrative auf und informiert über die Aspekte, die auch bei Motivation nicht bewusst erfassbar sind und dennoch Verhalten sehr stark ausrichten. Die möglichen Stellschrauben, die sich aus dem psychologischen Know-How ergeben, erfordern Sensibilität dafür, welche Bedürfnisse Menschen haben und welche Anreize dazu passen. Tools zeigen auf, wie man durch Vorsatzbildung und Motivationskompetenz Ziele besser erreicht.